Dem Winterblues trotzen: Tipps gegen das Stimmungstief in Herbst und Winter

Aktiv gegen den Winterblues: So trotzen Sie der Winterdepression
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Auf regelmäßige Bewegung setzen! Dr. Tegtmeier rät: „Bewegen Sie sich regelmäßig, am besten draußen an der frischen Luft und zwar auch, wenn eine Wolkendecke am Himmel ist. Es braucht keinen strahlenden Sonnenschein, um den Stoffwechsel positiv zu beeinflussen. Im Herbst und Winter ist ausreichend Tageslicht vorhanden, um eine übermäßige Melatoninbildung zu verhindern.“
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Eine Lichtdusche nehmen! Wer es im Alltag nicht schafft, sich regelmäßig eine Stunde an der frischen Luft zu bewegen, kann eine sogenannte Lichtdusche nehmen. „Das ist eine Therapie mit speziellen Lampen, die sehr helles Licht (10.000 Lux) erzeugen. Betroffene können sich täglich etwa eine halbe Stunde damit bescheinen lassen und dabei zum Beispiel lesen oder am Computer arbeiten“, so Dr. Tegtmeier. Eine derartige Lichttherapie ist nicht verschreibungspflichtig, entsprechende Tageslichtlampen sind im Fachgeschäft oder Internet erhältlich.
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Stress vermeiden und Freunde treffen! Depressive Verstimmungen gehen häufig mit Stress und sozialem Rückzug einher – umso wichtiger ist es, übermäßige Belastung zu vermeiden und soziale Kontakte zu pflegen. „Betroffene geraten in einen Teufelskreis: Sie fühlen sich schlapp, verzichten deshalb auf Hobbies wie Sport und treffen sich weniger mit Freunden. Sie vermeiden also Aktivitäten, die ihnen eigentlich guttun und geraten so in eine Negativspirale, mit der sie sich immer schlechter fühlen“, warnt Dr. Keil.
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Professionelle Hilfe suchen! Wenn all diese Maßnahmen nicht helfen, sollten Betroffene einen Psychiater, Psychosomatiker oder Psychologen aufsuchen: „Mitunter kann eine gezielte Medikation mit Antidepressiva oder eine Psychotherapie sinnvoll sein. Das kann letztlich aber nur ein Fachmann entscheiden“, rät die Chefärztin.

Bad Wildunger Expertin gibt Tipps gegen das winterliche Seelentief und die Depression (SAD).

Dr. Catri Tegtmeier, Chefärztin der Psychosomatischen Medizin an der Asklepios Fachklinik Fürstenhof, weiß, welchen Einfluss die kalte Jahreszeit auf unseren Körper hat und was Sie gegen den Winterblues tun können. Die Tipps lesen Sie in den Bildunterzeilen der Fotostrecke. Mehr zur saisonal abhängigen Depression (SAD) lesen Sie hier...

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