Winterschlaf verlängert

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Hallo liebe Leserin,hallo lieber Leser,der große Saal im Schloss erstrahlt im neuen, 860.000 Taler wertvollen Glanz, ist akkustisch angepasst und die

Hallo liebe Leserin,hallo lieber Leser,

der große Saal im Schloss erstrahlt im neuen, 860.000 Taler wertvollen Glanz, ist akkustisch angepasst und die Kälte in  "Hermelinhöhe" gehört der Vergangenheit an. In diesem  optisch frischen Ambiente sollte eigentlich kein Platz mehr für den Winterschlaf sein. Dem ist aber leider nicht so.Die Fürsten und Ständevertreter diskutieren munter über längst gegessene Häppchen: ob die alte/neue Eisenbahnstrecke Sinn macht oder ob vielleicht politischer Wille Einfluss auf die Zahlen zur Schulsanierung hatte.Dabei  ist längst klar, die Eisenbahn kommt und die Schule schließt.  Ja ja, die Reste des Winterschlafes sitzen den Herrschaften wohl noch in den Knochen. Aber es ist  schon eine interessante Sichtweise: ob hoch angesetzte Sanierungszahlen und die Diskussion um die Schulstandorte für weniger  Anmeldungen von neuen Schülern gesorgt haben könnten und so zum bitteren Ende der ausgezeichneten Schule in Rhena führten. Als aber von "frisierten Zahlen" die Rede war, fand der verbale Schlagabtausch schnell sein Ende.  Das ging zu weit.

Noch viel weiter geht es aber mit dem Brehm´schen Bücherschatz in Bad Arolsen, obwohl keiner so genau weiß, wie es eigentlich weiter gehen soll. Die Strafanzeige gegen den König liegt seinen Anhängern  schwer im Magen. Angeblich sollen die Städte von vornherein außen vor sein. Ein teures Gutachten muss aber die Entscheidung bringen, wer hier das Sagen hat. Doch wie das Kulturgut anschließend genutzt werden kann, ist noch lange nicht geklärt. Wer eine Idee hat, her damit!

Aus den Wolken gefallen scheint indes ein dubioses Schriftstück, das mittlerweile im Frankenberger Raum über verschiedene Arbeitspulte wandert. Es ist an einen Ständevertreter gerichtet und verbreitet auf zwei Seiten detailliert, was bei den Knechten und Mägden im Schloss so allles los sein soll. Liebschaften, Versäumnisse und Misstände sind aufgeführt.  Mittlerweile ist dieses Schreiben auch schon mehrfach in meinem Bau gelandet. Was daran Wahrheit und was es nicht ist, habe ich noch nicht genau herausgefunden. Ich werde aber meine Ohren wieder spitzen, sobald sie nicht mehr soviel schlackern, wie nach diesem Rezept aus der Gerüchteküche.Wer der Verfasser ist, bleibt eine spannende Frage. Meiner Meinung nach muss es sich um eine Haselmaus handeln, die selbst in die kleinsten Schlupflöcher des Schlosses hinein hören kann. Wir Hermelins haben es damit ja nicht immer so einfach.

Herzlichst,Euer Hermelin vom Kreishaus    redaktion@eder-diemel-tipp.de

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