Wirtschaft sucht Mitarbeiter

Waldeck-Frankenberg. Im August waren 4.274 Personen im Landkreis Waldeck-Frankenberg arbeitslos gemeldet, 134 weniger als im Vormonat. Laut Arbeitsage

Waldeck-Frankenberg. Im August waren 4.274 Personen im Landkreis Waldeck-Frankenberg arbeitslos gemeldet, 134 weniger als im Vormonat. Laut Arbeitsagentur profitierten vor allem Jugendliche und junge Erwachsene von der Erholung am Arbeitsmarkt. Der Start des neuen Ausbildungsjahres ist einer der saisonüblichen Gründe dafür, dass sich ihre Arbeitslosenzahl reduzierte, nämlich um aktuell 10,6 Prozent bei den 15 bis 25-Jährigen. Weniger Arbeitslose melden aktuell auch andere Personengruppen, nämlich Männer (minus 4,6 Prozent), Frauen (minus 1,4 Prozent), Ältere ab 50 Jahren (minus 2,7 Prozent) und Ausländer (minus 2,1 Prozent).

Allerdings liegen ihre Werte alle über denen des Vorjahres und damit oberhalb des saisonüblichen Niveaus. Das gilt insbesondere für Frauen (plus 6,1 Prozent), über 50-Jährige (plus 8,4 Prozent) und Ausländer (plus 6,6 Prozent). 2.043 Menschen ohne Arbeit waren im August in Korbach und Bad Wildungen registriert. Das sind 79 weniger als im Juli.1.264 Arbeitslose meldet die Geschäftsstelle Frankenberg im Berichtsmonat. Das entspricht einem Rückgang um 36 Personen gegenüber dem Vormonat. 967 Menschen ohne Beschäftigung sind in der Geschäftsstelle Bad Arolsen aktuell erfasst. Im Vergleich zum Juli sind das 19 weniger. Nach wie vor sucht die heimische Wirtschaft intensiv nach Mitarbeitern. Das belegt der ungebrochen hohe Stellenbestand von 839 Offerten.

839 offene Stellen

Dagegen ist der Zugang neuer Jobangebote generell rückläufig. "Der aktuelle Rückgang der Arbeitslosigkeit ist natürlich erfreulich. Grundsätzlich besteht jedoch nach wie vor die langfristige Problematik hohen

Fachkräftebedarfs auch in Waldeck-Frankenberg", kommentierte Uwe Kemper, Leiter der Agentur für Arbeit Korbach, die aktuelle Arbeitsmarktlage. "Das gilt ganz sicher  für die Gesundheits- und Pflegebranche, die sich bereits als absoluter Zukunftsmarkt für die Region etabliert hat", betont der Agenturchef. So sei die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Kreisgebiet seit 2007 um 4,2 Prozent gestiegen, habe jedoch allein in der Gesundheits- und Pflegebranche um mehr als das Doppelte, nämlich um 9,6 Prozent, zugelegt.

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