Wolf in Waldeck gesichtet

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Am Donnerstag, 27. April, wurde ein Wolf auf einem Feld zwischen Dehringhausen und Nieder-Waroldern gesichtet.

Am Donnerstag, 27. April, wurde abends ein Wolf gesichtet. Er war auf einem Feld zwischen Dehringhausen und Nieder-Waroldern unterwegs.

Waldeck. Am Donnerstag, 27. April, wurde abends ein Wolf gesichtet. Er war auf einem Feld zwischen Dehringhausen und Nieder-Waroldern unterwegs. Zwei Privatpersonen haben das Tier entdeckt, fotografiert und die Polizei verständigt.

Das Umweltministerium hat daraufhin die Prüfung der Aufnahmen durch Sachverständige veranlasst. Heute kam die Bestätigung, dass es sich um einen Wolf handele. Vorsorglich wurden das zuständige Forstamt sowie Schafhalter informiert.

Die Bevölkerung wird gebeten, aufmerksam zu sein und etwaige Sichtungen mitzuteilen. Besonders hilfreich ist dabei ein Foto. Bei einer Begegnung mit großen Hunden oder Wölfen wird empfohlen, ruhig zu bleiben und einen respektvollen Abstand zu halten. Auch wenn in Hessen in den vergangenen Jahren keine Wolfsrisse nachgewiesen werden konnten, sollten Tierhalter regelmäßig die Funktionsfähigkeit ihrer Elektrozäune überprüfen. Denn diese sind das sicherste Mittel, um Raubtiere von Schafherden fernzuhalten. Aus diesem Grund stellt das Umweltministerium 50.000 Euro jährlich zur Verfügung, um den zusätzlichen Kontrollaufwand zu unterstützen. Die Förderung kann mit der Agrarförderung beantragt werden.

Erst vor wenigen Wochen war in Nordrhein-Westfalen an der Grenze zum Landkreis Waldeck-Frankenberg ein Wolf fotografiert worden. Hinweise auf Zusammenhänge zwischen beiden Sichtungen gibt es nicht.

Weitere Verhaltenshinweise gibt es auf der Internetseite des Umweltministeriums unter www.umweltministerium.hessen.de/wolf.

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