Das wünsch ich mir 2012

Waldeck-Frankenberg. Die Erwartungen an das neue Jahr sind bei den meisten Mitmenschen eher verhalten. Dass es besser wird, glaubt kaum noch jemand. A

Waldeck-Frankenberg. Die Erwartungen an das neue Jahr sind bei den meisten Mitmenschen eher verhalten. Dass es besser wird, glaubt kaum noch jemand. Am Ende siegt das Prinzip Hoffnung über alle Umfragewerte. Ein paar persönliche Wünsche gönnt sich fast jeder. Der Eder-Diemel Tipp hat sich einmal umgehört:

Mario Jassmann (24), Fachangestellter für Bäderbetriebe und Boxer, möchte erfolgreicher ins neue Jahr starten als in das letzte. "Ich hoffe, dass ich nicht so viele gesundheitliche Probleme bekomme wie 2011." Er möchte seine gute Ligabilanz weiter ausbauen. Ob er allerdings noch einmal bei einer Meisterschaft in den Ring steigt, lässt er nach seiner umstrittenen Punkteniederlage bei den Deutschen Meisterschaften vorerst noch offen. Der Traum von einem erneuten Titel ist aber noch nicht endgültig ausgeträumt.

Anja Kremerskothen (31), Frisörin, wünscht sich Gesundheit für Familie und Freunde und einen schönen Familienurlaub im neuen Jahr. "Ich wünsche mir für 2012 keine Schreckensmeldungen von Mord, Totschlag und Krieg, dafür aber, dass jeder nach der Devise: "du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" lebt.

Albert Storm: Zwei Wünsche hat der 39- Jährige Gestalter für das neue Jahr: zunächst eine "schrottfreie Saison" 2012 für sich und seine Motorradkumpels. Und: "Mit meiner Frau zusammen hätte ich gerne ein Kind". 

Student David Kiefer (19) wünscht für das neue Jahr, dass Menschen einander verzeihen können und dass jedes menschliche Leben in unserem Land als würdevoll anerkannt und geschützt wird, dass Menschen sich für ihre Familien und auch für andere, die keine Familie haben, einsetzen. "Dann haben wir ein glückliches und friedvolles Jahr vor uns."

Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf wünscht sich zuerst Gesundheit für die Familie, vor allem für die beiden Töchter, die erst ein halbes Jahr alt sind. "Dass ich ein glückliches Händchen bei meinen neuen Aufgaben habe," sagt der 33-Jährige, und auch eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kreis ist ihm wichtig.

Stefan Schaller (52), Geschäftsführer EWF, hofft auf "mehr Zeit für die Dinge, die nicht notwendig, aber wichtig sind" und zu denen er bei allen Fesseln des Tagesgeschäfts nie kommt.  Er wünscht sich auch, dass den Verantwortlichen Mittel und Wege einfallen, um den Landkreis gegen den demografischen Wandels weiter voranzubringen. 

Luise Engelmann baut ganz fest auf ihren christlichen Glauben. "Ich bin 83 Jahre alt und lege meine Wünsche in Gottes Hand, denn er weiß ganz genau, was für mich gut ist. Damit bin ich zufrieden und dankbar."

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