Zerstörungsparty verhindert – Schutzmaßnahmen an der Wohnung dauern an

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Die Absperrungen sind wieder aufgehoben.

Bad Arolsen. Eigentlich hatten die Polizei und die Bad Arolsen befürchtet, aus Erfahrungen mit ähnlichen Veranstaltungen, das sich trotz einer Verbo

Bad Arolsen. Eigentlich hatten die Polizei und die Bad Arolsen befürchtet, aus Erfahrungen mit ähnlichen Veranstaltungen, das sich trotz einer Verbotsverfügung und der Absage der "Zerstörungsparty", dennoch eine Vielzahl von Personen nach Bad Arolsen eilt, um an der Party teilzunehmen.

Zum Glück haben sich diese Befürchtungen nicht bewahrheitet. Gestern zogen etwa 3 - 4 junge Leute in kleinen Gruppen durch die Innenstadt und besuchten die Public-Viewing-Veranstaltung in einer Diskothek. Auch nach dem obligatorischen Autokorso im Anschluss an den Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Europameisterschaft blieb es an den polizeilichen Absperrungen ruhig. Dort fanden sich zwar immer wieder Jugendliche in kleinen Gruppen ein, aber nur um neugierig die polizeilichen Maßnahmen zu beobachten.

Absperrungen sind wieder aufgehoben

Insgesamt sprachen die Beamten sechs Platzverweise aus, die auch widerspruchslos akzeptiert wurden. Die Absperrungen sind mittlerweile wieder aufgehoben. Die Schutzmaßnahmen am Wohnobjekt in der Landauer Straße dauern an.

Einsatzleiter Kriminaldirektor Hubertus Hannappel: "Das Einsatzkonzept ist voll aufgegangen."

Der Einsatzleiter und Bürgermeister Jürgen van der Horst führen den polizeilichen Erfolg auf drei Faktoren zurück:

Es sei im Vorfeld deutlich gemacht worden, dass Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nicht geduldet werden.

Das offensive Konzept und die starke Präsenz der Einsatzkräfte stärkten das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und ließen potentiellen Straftätern keinen Raum.

Die starke Präsenz der Polizei kam frühzeitig zur Sprache und in den sozialen Netzwerken wurde kommuniziert, dass sich eine Fahrt nach Bad Arolsen wegen des Polizeieinsatzes nicht lohne.

Nebenbei nahmen die Einsatzkräfte einen 29-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen fest. Der Mann wurde in der Großen Allee kontrolliert. Er hatte insgesamt 2 Gramm Marihuana dabei.

Ein Rollerfahrer konnte an einer Kontrollstelle keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen.

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