Zusammenarbeit von Kommunen und Arbeitsagenturen

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Foto: Archiv

Die Bundesagentur für Arbeit in Hessen, der Hessische Landkreistag und der Hessische Städtetag haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Hessen. Auf Initiative des Hessischen Arbeitsministers Stefan Grüttner haben die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, der Hessische Landkreistag und der Hessische Städtetag umfassende Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet. "Damit wird die Zusammenarbeit vor Ort zwischen den Jobcentern, den Agenturen für Arbeit sowie weiteren kommunalen Ämtern und Einrichtungen im Bereich der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, der Fachkräftesicherung sowie der Förderung von Aus- und Weiterbildung in Hessen verstärkt und vorangetrieben", betonte Minister Grüttner. Das werde dem regionalen Arbeitsmarktpolitik in Hessen zusätzlichen Schwung geben.

Dr. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion, sieht damit die hessische Arbeitsmarktpolitik auf einem guten Weg: "Gerade bei den sogenannten Problemgruppen, die schwer auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen wie langzeitarbeitslose Arbeitslosengeld II – Empfänger, Menschen mit Behinderungen oder Flüchtlingen hilft es längerfristig nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Es gibt viele Überschneidungen und rechtliche Zuständigkeiten, die bei der Integration in den Arbeitsmarkt eine enge Zusammenarbeit aller Träger sinnvoll machen. Kurze Wege, schnelle und gezielte Hilfen sollten für die betroffenen Menschen eine Selbstverständlichkeit werden. Mit der heute unterschriebenen Kooperationsvereinbarung wird die bereits bestehende Zusammenarbeit gestärkt und gleichzeitig neue Möglichkeiten eröffnet."

Bisher wurden in Hessen an 20 Standorten gemeinsame Arbeitsmarktbüros in Hessen eröffnet und weitere sollen folgen, in acht Jugendberufsagenturen wird bereits die Zusammenarbeit praktiziert.

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