Zuschüsse für Reha-Einrichtungen gegen die Folgen der Pandemie

Um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern, sind im Deutschen Bundestag mehrere Maßnahmenpakete – auch für die medizinische Rehabilitation – beschlossen worden.

Bad Wildungen - Danach erhalten die gesetzlichen Reha-Träger den Sicherstellungsauftrag für die medizinischen Reha-Einrichtungen, teilt der Hessischer Heilbäderverband e.V. mit.

Laut Verband bedeutet dies monatliche Zuschüsse für Reha-Einrichtungen, um diese zu stabilisieren, auch wenn sie im Augenblick infolge der Corona-Pandemie kaum belegt werden.

Die Zuschüsse betragen 75 Prozent der durchschnittlichen monatlichen Zahlungen der Reha-Träger an die Reha-Einrichtungen in den letzten zwölf Monaten. Allerdings gilt das Sozialschutzpaket nicht für die medizinische Reha der Krankenkassen.

Diese Lücke wird in einem weiteren Gesetz, dem COVID-19 Krankenhausentlastungsgesetz geschlossen. Reha-Einrichtungen sollen danach Ausgleichszahlungen beantragen können, wenn Reha-Leistungen der Krankenkassen ausfallen. Die Zuschüsse sind auf 60 Prozent der Erlösausfälle begrenzt.

Die Deutsche Gesellschaft für medizinische Rehabilitation bietet dazu ausführliche Informationen auf ihrer Internet-Seite degemed.dean.

Rubriklistenbild: © reha bad Hamm

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