Zuwanderung als Chance für Diemelstadt

Gemeinsam für eine positive Zukunft der Stadt Diemelstadt. Auch in 2030 sollen hier Generationen und Kulturen gemeinsam wohnen und leben. Foto: PM

Diemelstadt stirbt aus. Die Stadt sieht die Chance in der Zukunftswerkstatt. Zuwanderung und Integration für wachsende Einwohnerzahlen.

Diemelstadt. Elmar Schröder, Bürgermeister der Stadt Diemelstadt, begrüßte zahlreiche Besucher in der Stadthalle Rhoden. Ziel aller war und ist es, die Zukunftswerkstatt 2.0 vorzubereiten. Am 14. Januar 2017, 12.30 bis 18 Uhr, wird im Rahmen der Veranstaltung über "Diemelstadt 2030" informiert. Ebenfalls werden Erkenntnisse rund um das Thema "Gelingende Integration" vermittelt.

Weiter wird ein Begegnungsraum der Vereine, Generationen und Nationen als "Marktplatz" gestaltet. Im "Worldcafe" können Zukunftsperspektiven für Diemelstadt erarbeitet werden. Elmar Schröder betont in seiner Begrüßung: "2016 verstarben in Diemelstadt bisher 80 Menschen. Geboren wurden nur 33. Wenn das in den nächsten Jahren so weiter gehen wird, wird Diemelstadt irgendwann weniger als 5.000 Einwohner zählen. Grund für die Stadt zu handeln. "Zuwanderung", so Dr. Winfried Kösters, Integrationsexperte, "wird aber dann erst zur Chance, wenn die Integration dieser Menschen gelingt." Und das sei in erster Linie eine Frage der Haltung in der Stadt. Daraufhin erarbeiteten die 25 anwesenden freiwilligen Helfer ein Konzept: "Wir sehen zuwandernde Menschen, egal woher sie kommen, als Chance und Bereicherung für Diemelstadt. Wir begegnen diesen Menschen mit Neugier und Offenheit und heißen sie willkommen, eine gemeinsame, von gegenseitigem Respekt und Verständnis geprägte, friedvolle Zukunft zu gestalten."Die Steuerungsgruppe zeigte sich sicher, dass eine weitere gute Grundlage für die aktive  Zukunftsgestaltung von Diemelstadt gelegt werden kann.Vorausgesetzt werden von den Einwandern die Bereitschaft, die deutsche Sprache zu erlernen und sich in die lokale Gemeinschaft einzubringen."Ziel ist, Diemelstadt als Heimat für alle Generationen und Kulturen auf der Grundlage gemeinsamer Werte und Ziele zu gestalten", so die Verantwortlichen.

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