19-jährige Hopfelderin ist erfroren

Die 19-jährige Hopfelderin, die am Sonntag tot bei Hessisch Lichtenau gefunden wurde ist mit an Sicherheit grenzendet Wahrscheinlichkeit erfroren.

Hessisch Lichtenau/Hopfelde.  Die 19-jährige Hopfelderin, die am Sonntag gegen 14.30 Uhr tot aufgefunden wurde, ist erfroren. Dies teilte jetzt die Polizeidirektion Nordhessen mit.

"Die Obduktion der 19-jährigen Frau aus Hopfelde ergab keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die junge Frau ist mit an Sicherheit grenzendet Wahrscheinlichkeit erfroren. Ein toxikologisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben. Hierzu wird gegebenenfalls nachberichtet", heißt es in der Pressemitteilung.

"Das Gutachten liegt in etwa 4 bis 5 Wochen vor", erklärte Reiner Lingner von der Polizeidirektion Nordhessen in Eschwege.

Warum die Frau von Hopfelde in Richtung Hessisch Lichtenau lief ist bisher vollkommend unklar. Nach den bisherigen Informationen wollte die junge Frau in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 2.30 Uhr noch eine Zigarette rauchen, wozu sie die Wohnung verließ, wie es nach Polizeiangaben der Freund, mit dem sie in der Wohnung zusammenlebte, schilderte.

Dass sie "kilometerweit" gelaufen sei, könne man seitens der Polizei bisher nicht bestätigen. Zudem wurde die Frau nicht direkt an oder auf der Schießanlage gefunden, sondern rund 200 Meter davon entfernt. In der Nacht waren es bei Hessisch Lichtenau etwa -12 Grad Celsius.

Vom "Rauchen" sei die 19-Jährige nicht mehr zurückgekommen. Die Spuren im Schnee zeigen, dass sie wohl zumindest allein von einem Waldbereich zu dem Ort lief, an dem sie dann am Sonntag von Spaziergängern gefunden wurde. "Wir hatten ihre Spuren soweit verfolgt, wie wir diese im Schnee vorfinden konnten", so Lingner.

Die Polizei sowie weitere Rettungskräfte hatten unter anderem mit Suchhunden und einem Hubschrauber nach der Frau gesucht.

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