Ein Abend für die Inhaber der Ehrenamts-Card im Werra-Meißner-Kreis

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Die Inhaber der Ehrenamts-Card wurden vom Kreis und der VR-Bank Mitte nach Hessisch Lichtenau eingeladen.

Der Landkreis dankte am vergangenen Mittwoch mit einer kleinen Feier den Inhabern der Ehrenamts-Card.

Hessisch Lichtenau - Die Veranstaltung findet im jährlichen Wechsel in der Sparkasse oder in der VR-Bank statt. „Wir freuen uns, Sie als Gastgeber in diesem Jahr begrüßen zu können, zum ersten Mal als VR-Bank Mitte“, richtete Vorstandsmitglied Uwe Linnenkohl in der Filiale in Hessisch Lichtenau seine Worte an die Gäste. „Es soll mehr sein als ein gesprochenes Dankeschön und ein warmer Händedruck“, sagte er und versprach, dass sich trotz der Fusion von VR-Bank Werra-Meißner und der Volksbank Mitte zur VR-Bank Mitte die Verpflichtung, Spenden an Vereine auszuschütten, nicht geändert habe. So seien im vergangenen Jahr zwischen 150.000 und 200.000 Euro Spendengelder geflossen. Und auch in diesem Jahr sei der Topf noch nicht leer. „Das zur Verfügung stellen der Mittel ist das Eine. Menschen, die Engagement leben und ausfüllen, das Andere. Daher machen Sie bitte weiter so“, sagte Linnenkohl.

Seit der letzten Veranstaltung sind 143 Ehrenamts-Cards ausgegeben worden, davon sind 65 Neuanträge. Insgesamt gibt es im Kreis 332 Ehrenamts-Cards. Auch Landrat Stefan Reuß begrüßte die Gäste des Abends, vor allem den ältesten Gast, Gerhard Langer (Jahrgang 1938), und den jüngsten Gast, Marcel Hartung (Jahrgang 1997). „Das zeigt den Querschnitt, wie Ehrenamt bei uns im Kreis vertreten ist. Und auch die Bereiche sind vielfältig. Egal ob Sport, Kultur, Soziales, Kirche oder Natur, überall gibt es Engagement, ohne das im Kreis vieles nicht ginge“, sagte Reuß. Er machte noch einmal deutlich, dass die Inhaber der Ehrenamts-Card von einigen Vergünstigungen im Kreis profitieren können. Auch appellierte er daran, dass die Aufrechterhaltung der Infrastruktur von Vereinen ein wichtiges Thema sei. Mit der Vereinsförderung des Kreises gebe es Motivation für die, die aktiv sind. „Fühlen Sie sich versichert, dass einige genau hinschauen und wissen, welche wertvolle Arbeit Sie leisten“, so der Landrat.

Anschließend stellten Horst Pippert und Gabriele Rübcke von der Nahverkehr Werra-Meißner GmbH (NWM) das Modellprojekt „Mobilfalt“ vor. „Wenn der Bus nicht fährt, dann fährt Mobilfalt“, sagte Rübcke. Das Projekt basiert auf dem Prinzip, dass Autofahrer ihre Fahrt für Mitfahrer anbieten. „Es gibt tägliche jede Menge leere Autositze, durchschnittlich sind nur 1,42 Sitze bei einer Fahrt besetzt“, so Rübcke. Es ginge also darum, Kapazitäten besser auszulasten. Derzeit sind etwa 2.500 Nutzer bei Mobilfalt registriert, rund 150 Autofahrer bieten Fahrten in den Modellregionen Witzenhausen, Sontra, Herleshausen, Nentershausen, Cornberg und Großalmerode an.

Schließlich waren die Gäste zu einem Imbiss eingeladen, den die Ehrenamtlichen für viele Gespräche untereinander nutzten.

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