Ältere Menschen im Zentrum der Stadt – Grundsteinlegung am zukünftigen DRK-Seniorenzentrum

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Witzenhausen. In der Kirschenstadt wird an allen Ecken und Enden fleißig gebaut. Im Herzen der Stadt zum Beispiel entsteht seit März ein nagel neues

Witzenhausen. In der Kirschenstadt wird an allen Ecken und Enden fleißig gebaut. Im Herzen der Stadt zum Beispiel entsteht seit März ein nagel neues Seniorenzentrum vom Deutschen Roten Kreuz.Am Mittwochnachmittag konnte der DRK Kreisverbandsvorsitzender Jürgen Vogelei mit Architekt Rolf Jentzsch auf die Baustelle in der Wickfeldstraße zahlreiche Gäste, wie unter anderem Landrat Stefan Reuß, Bürgermeisterin Angela Fischer, Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Koschel-Naahs, Wolfgang Fischer und Heinrich Casselmann (stellvertretende DRK-Kreisverbandsleiter), einladen um die Grundsteinlegung zu feiern.

Stadtmauer bleibt

"Wir werden wohl das einzige Seniorenzentrum im Landesverband sein das einen Wehrturm- und Mauer haben wird", sagte Vogelei schmunzelnd. Dabei ging er natürlich auch auf die Problematik rund um dieses Thema ein. "Die Stadtmauer wird weiterhin unberührt bestehen bleiben. Nur zwei Zimmer werden in der Sicht etwas eingeschränkt sein", berichtet Vogelei. Das Pflegeheim ist mit 74 Pflegeplätzen konzipiert und beherbergt im Erdgeschoss einen Wohnbereich mit 16 Plätzen sowie Büro- und Verwaltungsflächen und einer eigenen Kochküche. "Insgesamt werden wir 40 Vollzeit-Arbeitsplätze schaffen. Das muss auch mal gesagt sein", so Vogelei. Im 1. und 2. Obergeschoss werden jeweils ein Wohnbereich mit 17 Plätzen sowie eine Hausgemeinschaft mit 12 Plätzen entstehen. "Mit unserem Standort direkt am Krankhause können wir natürlich optimal die Synergieeffekte nutzen. Besonders wichtig war uns auch die Innenstadtnähe", sagte Vogelei.

In den Fokus gerückt

Der Eingangsbereich mit seinen großen Glasflächen zur Straße sowie zur Gartenseite wird in Zukunft die Blicke auf die erhaltene mittelalterlichen Mauer mit dem alten Wachturm ziehen. Das Haus wird generell barrierefrei gestaltet, das heißt ebenerdiger Eingang, Einbau eines rollstuhlgerechten Aufzuges, behindertengerechte Nasszellen mit bodengleichen Duschen, lichte Durchgangsbreite für alle Bereiche, die von Rollstuhlfahrern genutzt werden. Das Grundstück bietet genügend Frei- und Grünflächen für einen Sinnesgarten für die Bewohner.

Zeitkapsel für die nächste Generation

Architekt Jentzsch und DRK-Chef Vogelei bestückten den Grundstein noch mit einer Zeitkapsel, in die unter anderem eine aktuelle Tageszeitung und ein wenig Geld mit hinein gesteckt wurde. "Das Geld kommt mit rein damit man sich an unseren Euro mal erinnern kann", scherzte Vogelei. Mit geschickten Schwüngen der Maurerkelle wurde die Kapsel im Stein versenkt und die Gäste hatten die Möglichkeit noch ein paar Wünsche los zu werden.

Landrat Reuß und Bürgermeisterin Frischer freuten sich über die gute Zusammenarbeit mit dem DRK, auch als Nachbar des Krankenhaus. "Hier bot sich eine gute Gelegenheit um das Konzept, ältere Menschen in Ortsnähe und des Stadtzentrums zu bringen und nicht am Rand stehen zu lassen, umzusetzen", so Reuß.

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