Älteren Mitbürgern gedankt - Senioren erlebten ein buntes Unterhaltungsprogramm im Bürgerhaus

Sontra. Draußen herrschte schönster Sonnenschein, die Septembersonne bereitete einen herrlichen Altweibersommertag und in der Stadthalle des Bürger

Sontra. Draußen herrschte schönster Sonnenschein, die Septembersonne bereitete einen herrlichen Altweibersommertag und in der Stadthalle des Bürgerhauses Sontra waren die Senioren von der Stadt zu ihrem traditionellen Nachmittag eingeladen. Bereits zum 40. Mal wurde der Seniorennachmittag durchgeführt, erzählte Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer.

Über 180 Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und ihren Ortsteilen waren gekommen, um nicht nur Kaffee und Kuchen zu genießen, sondern erlebten auch ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm.

Die Chorvereinigung 1856 Sontra unter ihrem Leiter Harald Roß begrüßte die Senioren musikalisch, die der Einladung gefolgt waren. Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer wies in seiner Rede darauf hin, dass die Stadt mit ihrem Seniorennachmittag einfach denjenigen Menschen "Danke" sagen möchte, die sich lange Jahre in der Stadt engagiert, dort gelebt und gearbeitet haben – und vieles von dem aufgebaut haben, was heute so selbstverständlich genutzt wird.

Der Vorsitzende des Kreistages, Dieter Franz, ehrte an diesem Nachmittag Helga Backhaus für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Turnverein: "Es ist für die Stadt wichtig, dass es Menschen gibt, die sich für die Allgemeinheit einsetzen.

Joachim Hartel, Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Maria aus Sontra, hielt eine kurze Andacht: "Es ist Zeit, zu danken". Der Kinder- und Jugendchor ,Mixed Colours’ unter der Leitung von Edda Walter sangen, wie schwer der Papi morgens aus dem Bett kommt und die Flötengruppe Sontra unter der Leitung von Annika Bach spielten besinnliche Weisen. Als die Freunde der Mundharmonika im Werra-Meißner-Kreis ihre Melodien vortrugen, luden sie die Anwesenden zum Mitsingen ein: "Wir haben es gerne, wenn sie mitsingen oder mitsummen". Die Senioren nahmen die Einladung dankend an – und bewiesen, dass sie von den gespielten Liedern die Texte kennen.

Die Landfrauen aus Diemerode führten vor, wie zwei Hausfrauen ihre Hausfrauenprüfung bestehen. In einem anderen Sketch verfolgten die Besucher amüsiert, wie ein Heiratsantrag abläuft, wenn der künftige Ehemann einen kleinen Sprachfehler hat: Er sagte statt "a" immer "u".

Als älteste Besucher des Seniorennachmittages erhielten Minna Hollstein aus Blankenbach mit ihren 94 Jahren und Franz Proksch aus Sontra mit 90 Jahren einen Präsentkorb vom Bürgermeister.

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