Aktuell: Jetzt mit Stimmen und Fotos +++ Ergebnisse stehen: Nickel und Herwig sind die Gewinner!!!

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Eine Torte für den Sieger Großalmerode. Ein emotionaler Wahlsonntag geht auch in Großalmerode zu Ende. Denn hier gingen für die Tonstadt der amt

Eine Torte für den Sieger Großalmerode. Ein emotionaler Wahlsonntag geht auch in Großalmerode zu Ende. Denn hier gingen für die Tonstadt der amtierende Bürgermeister Andreas Nickel und sein Herausforderer Dr. Alexander Jung ins Rennen. Zur Wahlentscheidung kamen beide Kandidaten samt Familie ins Rathaus, wobei die Anspannung insbesondere bei Nickel hoch war bis zur endgültigen Entscheidung. "Es ist immer ein Unsicherheitsfaktor mit dabei", so Andreas Nickel nach der Wahl, die er am Ende doch ziemlich eindeutig mit 63,8 Prozent für sich entscheiden konnte. "Wissen Sie, wenn die Leute nicht wählen gehen, dann weiß man nie wie es letztendlich ausgeht", so Nickel, der damit den Nagel auf den Kopf traf. Denn laut Wahlleiter Stefan Möller sei dies die schlechteste Wahlbeteiligung seit 20 Jahren gewesen. 

Nichts desto Trotz wurde gewählt und das in insgesamt 10 Wahlbezirken. Hier die einzelnen Ergebnisse inklusive Wahlbeteiligung (WB) auf einen Blick:

Rathaus 1: 57,3 Prozent Nickel; 42,7 Prozent Jung (35 Prozent WB)

Rathaus 2: 58,8 Prozent Nickel; 41,2 Prozent Jung (26,96 Prozent WB)

Epterode: 52,3 Prozent Nickel; 47,7 Prozent Jung (47,38 Prozent WB)

Laudenbach: 77,1 Prozent Nickel; 22,9 Prozent Jung (40,4 Prozent WB)

Rommerode: 68,2 Prozent Nickel; 31,8 Prozent Jung (37,69 Prozent WB)

Trubenhausen: 66,5 Prozent Nickel; 33,5 Prozent Jung (46,9 Prozent WB)

Uengsterode: 64,2 Prozent Nickel; 35,8 Prozent Jung (51,15 Prozent WB)

Weißenbach: 81,2 Prozent Nickel; 18,8 Prozent Jung (66,67 Prozent WB)

Briefwahl 1: 58,6 Prozent Nickel; 41,4 Prozent Jung

Briefwahl 2: 72,3 Prozent Nickel; 27,7 Prozent Jung

Gesamtergebnis: Nickel: 63,8 Prozent;  Jung: 36,2 Prozent

Doch Wahlbeteiligung hin oder her, gefeiert wurde am Ende im kleinen Rathaus so oder so. "Ich habe das Andreas so gewünscht", so Bürgermeister-Gattin Carola, die wie die ganze Familie – auch der Sohn, der am heutigen Tag Geburtstag hat und die Tochter - mitkamen, um als moralische Unterstützung dabei zu sein. Dabei hielt sich das Ehepaar eng im Arm und beobachtete gespannt das Geschehen auf der Leinwand. Das schaute sich auch "Herausforderer" Dr. Alexander Jung an, der ab dem siebten Wahlbezirk live mit einstieg. "Mit so viel Stimmen habe ich gar nicht gerechnet", stellte er überrascht fest und gratulierte Andreas Nickel zum Schluss zur Wiederwahl. Womit Andreas Nickel nicht gerechnet hatte, war mit der von Inge Hallpape mitgebrachten Torte. Die zeigte nämlich - wie kann es anders sein - das Wappen der Tonstadt.

Fotos aus Großalmerode finden Sie in unserer Bildgalerie...

Herwig fiel ein Stein vom Herzen

Hessisch Lichtenau. Jürgen Herwig (SPD) bleibt Bürgermeister in Hessisch Lichtenau. Er holte gleich beim ersten Anlauf mit 54,1 Prozent die absolute Mehrheit. Torsten Felstehausen (Die Grünen) bekam 20 Prozent, Ralf Geßner (CDU) 17, Prozent und Jörg Schäfer (parteilos)holte 8,8 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag in Hessisch Lichtenau bei 51,8 Prozent.

Es war kurz nach 18 Uhr am vergangenen Sonntag, als im Sitzungssaal des Rathauses die ersten Ergebnisse der Bürgermeisterwahl bekannt wurden. In Friedrichsbrück war man am schnellsten mit der Auszählung und bereits hier hatte Jürgen Herwig mehr als die Hälfte der Stimmen bekommen. Kurz vor 19 Uhr waren alle 21 Wahlbezirke ausgezählt und Jürgen Herwig im Amt bestätigt.

Die Stimmen nach der Wahl

"Als das Ergebnis feststand fiel mir ein Stein vom Herzen”, erklärte Herwig. Und weiter: "Ich bin richtig glücklich. In dem Ergebnis spiegelt sich die Anerkennung der Wähler für mein Engagement und Einsatz in der Stadt wieder."

Aber auch Torsten Felstehausen war mit seinem Ergebnis mehr als zufrieden: "Seit der Kommunalwahl haben wir unsere Stimmen fast verdoppelt, konnten somit viele neue Wähler für uns gewinnen, wir hatten aber gehofft, dass es zumindestens Stichwahlen geben würde.”

Jörg Schäfer war über das Ergebnis ebenfalls erfreut: "Dafür, dass das meine erste Bürgermeisterwahl war, bin ich mit den 8,8 Prozent zufrieden. Ich werde aber am Ball bleiben.”

Ralf Geßner hingegen erklärte: "Mit dem Ergebnis kann man nicht zufrieden sein, mal abgesehen von Jürgen Herwig.”

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