Alle drei Monate wird kontrolliert

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Das Wasser aus dem Hahn läuft. Wann das Abkochgebot in den betroffenen Gebieten aufgehoben wird, wird bekanntgegeben. Foto: Archiv

Eschwege. E.coli-Bakterien im Trinkwasser: Noch ist Abkochgebot in den betroffenen Gebieten.

Eschwege. Seit vergangener Woche Mittwoch gilt in der Eschweger Kernstadt und in Oberdünzebach das Abkochgebot. Der Grund: Eine erhöhte Anzahl von Bakterien (Fäkalkeime) wurden im Trinkwasser gemessen, die besonders schwächeren Personen – Kinder und Senioren – zum Verhängnis werden können.

Die Messungen auf E.coli-Bakterien dauern derzeit noch an. "Die letzte Probe ist von Montag. Wir können frühstens morgen bzw. am Donnerstag mit der Aufhebung des Abkochgebots rechnen", macht Jörg Klinge, Pressesprecher des Kreises, deutlich. Dabei sind nicht alle Eschweger Haushalte der Kernstadt von dem verseuchten Trinkwasser betroffen. Lediglich die Bewohner der sogenannten "Tiefzone 1" – sie erstreckt sich vom Stadtkern über Brückenhausen bis hin zum Wohngebiet an den Leuchtbergen, entlang der Gartenstraße bis einschließlich Am Schindeleich und Oberdünzebach – sollten sich  an das Abkochgebot halten, bis dann offiziell Entwarnung gegeben wird (wir werden Sie online auf www.lokalo24.de darüber informieren).

Generell werden die Brunnen quartalsmäßig – alle drei Monate – kontrolliert. "Das ist ein bewährtes System. Die Kontrollen sind in der Regel absolut ausreichend, um grundsätzlich die Qualität des Wassers zu garantieren", so Klinge weiter, der den Grund der Verunreinigung in den starken Regenfällen sieht. "Durch die Einschwemmung ist das eine besondere Situation", erklärt der Pressesprecher des Kreises.

"Ansonsten ist unser Trinkwasser absolut sicher. Die Brunnen befinden sich in einer abgesperrten Schutzzone. Wenn im Quellbereich etwas eindringt, merkt man das. Außerdem gibt es eine lange Vorlaufzeit bis es dann tatsächlich im Grundwasser ankommt", so Klinge.

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