Alles ist erlaubt – von 813 bis zur Wendezeit

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Werbung fuer die 1200-Jahr-Feier machte eine Wanfrieder Delegation um Brombeermann Uwe Roth (re.) und Buergermeister Wilhelm Gebhard (vorne) zuletzt auch beim Hessentagsumzug in Kassel. Foto: Privat

Wanfried bereitet sich auf 1200-Jahr-Feier vorWanfried. Das große Stadtjubiläum, die urkundliche Ersterwähnung Wanfrieds rückt näher. Die Vorbere

Wanfried bereitet sich auf 1200-Jahr-Feier vor

Wanfried. Das große Stadtjubiläum, die urkundliche Ersterwähnung Wanfrieds rückt näher. Die Vorbereitungen fürs Fest am letzten Augustwochenende laufen auf Hochtouren.

Gestern Abend informierte der Festauschuss um Vorsitzenden Otto Frank und Bürgermeister Wilhelm Gebhard die Mitwirkenden. Rund 100 Interessierte kamen in den Bürgersaal des Hotels Schwan, Vertreter aus allen Ortsteilen waren dabei.

"Die Altstadt wird abgeriegelt und wird zur Festmeile. Rund 40 Stände sind angemeldet", so Frank.

Zum Gelingen des Stadtjubiläums soll die Agentur "Sündenfrei" beitragen. "Wir sind spezialisiert auf historische Feste", sagt Geschäftsführer Henri Bibow, der die geplanten Aktivitäten für Wanfried gestern vorstellte. Sündenfrei werde danach eine Festmeile vom Hafen bis zum Schloss gestalten. Ritterkämpfe, Feuerspiele, Gaukelei, altes Handwerk und Gastronomie sollen geboten werden. "Wir decken vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert alle Zeitepochen ab", so Bibow. Am Hafen werden Landsknechte aus Kanonen schießen, uralte Dampftraktoren werden durch die Altstadt fahren und ein Karussell, zwölf Meter groß im Durchmesser, das von Menschenhand angetrieben wird, gilt als besondere Attraktion.

"Wir wollen die Zeitreise durch zwölf Jahrhunderte hinbekommen. Dafür brauchen wir so viele gewandete Personen aus allen Epochen wie nur möglich – vom Jahr 813 bis zur Wendezeit 1989 ist alles erlaubt", so Gebhard.

Das Fest startet am Freitag, 30. August mit einem Konzert der Queen Tribute Band am Hafen.

Das eigentliche Stadtjubiläum wird dann am Samstag (von 13 bis 23 Uhr) und am Sonntag (11 bis 19 Uhr) in den Straßen der Altstadt gefeiert.

Eintritt wird an drei Einlassstellen genommen. Fünf Euro zahlt der Erwachsene pro Tag (acht für beide Tage). Kinder von sechs bis 16 Jahren zahlen drei Euro (fünf für beide Tage). "Das Fest darf für die Stadt kein Draufleger werden", so Gebhard. Daher sollen auch die Mitwirkenden einen ermäßigten Eintritt zahlen, Standgebühren entfallen dafür.

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