Alptraum für heimische Unternehmer - Auf ein paar Worte zum Breitbandausbau im Kreis

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Werra-Meißner. Nach dem Griff ins Klo mit der Mega Access wurde der neue Partner Netcom seitens der Wirtschaftsförderung als Traumpartner bezeichnet

Werra-Meißner. Nach dem Griff ins Klo mit der Mega Access wurde der neue Partner Netcom seitens der Wirtschaftsförderung als Traumpartner bezeichnet. Bis die flächendeckende und auch schnelle Internetversorgung und -verbindung aber im ganzen Kreis vorhanden ist, musste und muss noch so mancher Traum geträumt werden.

Einen wahren Alptraum erleb(t)en dagegen viele Mega Access-Opfer. Betroffen davon sind vor allem heimische Handwerksfirmen. Die leisteten ihre Arbeit, auf Bezahlung warten sie noch heute. Teilweise gehen die offenen Rechnungen einzelnder Unternehmen in die hohen Zehntausender. Für betroffene Ein-, Zweimannbetriebe sind aber selbst Außenstände von ein paar Tausend Euro existenzbedrohend.

Verärgert sind nicht wenige Firmeninhaber auch über die Wirtschaftsförderung des Kreises, von der nach Ausage mancher Unternehmer kein Wort mehr zu hören war nach der Mega Access-Pleite. Wenigstens ein "tut uns leid", ein bisschen Mitgefühl hätte da mal kommen können. "Stattdessen wurden wir alleine im Regen zurückgelassen", so ein Betroffener. Auf dem finanziellen Schaden bleiben die verärgerten Handwerker zwar so oder so sitzen, aber hier im Kreis, sozusagen "unter uns" sollte dieses Mindestmaß an Umgangsformen – auch nach einer unglücklich ausgegangenen Zusammenarbeit – doch einzuhalten sein.

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