Alte Brauerei bekommt neue Verwendung

In der „Alten Brauerei“ wird zukuenftig ein Wohnen fuer Senioren von der AWO angeboten. 	Foto: Archiv
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In der „Alten Brauerei“ wird zukuenftig ein Wohnen fuer Senioren von der AWO angeboten. Foto: Archiv

Stadtverordnete erteilten AWO den Zuschlag – nun ist Seniorenwohnen ist in der Cyriakusstraße geplantEschwege. Seit 2006 ist der Verkauf des Grun

Stadtverordnete erteilten AWO den Zuschlag – nun ist Seniorenwohnen ist in der Cyriakusstraße geplant

Eschwege. Seit 2006 ist der Verkauf des Grundstückes "Alte Brauerei/Cyriakusstraße 24 bis 44" Thema in Eschwege. Jetzt, sieben Jahre später, drängt die Zeit. "Die Wohnungen müssen entmietet werden, da die Gebäude mittlerweile baufällig geworden sind", so Bürgermeister Alexander Heppe bei der gestrigen Stadtverordnetenversammlung im Eschweger E-Werk.

Doch auch eine andere Lösung steht mittlerweile bevor. Das offenen Bieterverfahren, das die Stadt Eschwege angesetzt hatte, brachte insgesamt drei Interessenten hervor. Darunter auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die ein innovatives Konzept auf den Tisch gelegt hat. "Das ist genau der Bedarf, den Eschwege hat", so Heppe weiter.

Wohnen für Senioren

Geplant ist es nun, in der "Alten Brauerei" ein Angebot für Senioren zu errichten. "Hier kann man als älterer Mensch einziehen. Hilfeleistungen können nach Bedarf ganz einfach hinzugebucht werden", schilderte Heppe kurz das Konzept. "Eine Alterseinrichtung ist absolut richtig, aber hier geht es um das moderate Wohnen. Wir haben mit der AWO einen Partner gefunden, der dieses Konzept auslebt", stimmte SPD-Chef Alexander Feiertag der Verwendung für die Gebäude in der Cyriakusstraße zu.

Unmut wegen Auswahlverfahren

Und auch die übrigen Stadtverordneten waren sich im Großen und Ganzen einig. Einzig und allein ein Punkt sorgte für Missmut in den Reihen. "Ich habe erhebliche Zweifel an diesem Verfahren. Den Anstoß, das hier überhaupt etwas passiert ist, hat ein Eschweger Handwerker gegeben", stellte CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Schneider fest. Der Unternehmer sei laut Schneider zunächst der einzige Bieter im Verfahren gewesen. Den Zuschlag habe er trotzdem nicht bekommen. Stattdessen seien andere Investoren herangezogen worden, die sich viel später beworben hätten und sogar einen geringeren Preis zahlen wollten. "Zunächst lag lediglich ein Konzept vor, das den Ausbau von Pflegeplätzen vorsah. Das wurde nicht gebraucht, zumal Eschwege ausreichend Pflegeplätze hat. Das Konzept der AWO hat uns überzeugt", so Feiertag, der dieses Projekt als ein Musterprojekt bezeichnet.

Trotz der formalen Bedenken, die vorrangig von Seiten der CDU und FWG kamen, waren sich die Stadtverordneten am Ende dennoch einig und gaben der AWO den Zuschlag für die "Alte Brauerei".

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