Bestens qualifiziertes Kita-Personal

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Wehretal. Die Mitarbeiter der AWO-Kindertagesstätte in Reichensachsen haben erneut ein Zertifikat erhalten.

Wehretal. Die 17 Erzieherinnen und Erzieher um Leiterin Petra May der AWO Kindertagesstätte in Reichensachsen nahmen vor kurzem ein aktuelles Zertifikat im Präventionsprogramm Papilio aus den Händen von Harald Nolte von der Fachstelle für Suchtprävention des Diakonischen Werkes Eschwege/Witzenhausen entgegen.

Die Mitarbeiterinnen der Kita haben sich innerhalb eines Zeitraums von mehreren Jahren in einem intensiven Fortbildungsprozess qualifiziert. Die ersten Mitarbeiterinnen und die Einrichtung wurden 2011 und im November 2013 wurden die restlichen Erzieherinnen zertifiziert.

PAPILIO ist bundesweit eines der wenigen evaluierten Programme zur Suchtprävention- und Gewaltprävention für Kindergärten. Bei sachgerechter Durchführung steigert es nachweislich das prosoziale Verhalten der Kinder (z.B. gegenüber anderen Kindern, Eltern, Erziehern) und die sozial-emotionale Kompetenz. Es verringert Verhaltensauffälligkeiten und es treten weniger Probleme bei Kindern mit Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsproblemen auf, so Nolte. Langfristig beugt es so gegen Suchtprävention und Gewalt vor.

Es setzt auf drei Ebenen an: Bei den Erzieherinnen, Kindern und Eltern. Dieser dreidimensionale Ansatz ermöglicht eine maximale Wirksamkeit des Programms. Die Erzieherin ist die zentrale Vermittlungsperson und wird unterstützt durch drei konkrete, kindorientierte Maßnahmen: Der "Spielzeug-macht-Ferien-Tag", "Paula und die Kistenkobold" und das "Meins-deinsdeins-unser-Spiel".

PAPILIO wird von der AOK Hessen und dem Hessischen Sozialministerium finanziell unterstützt und von der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen und dem Verein PAPILIO e.V. in Augsburg begleitet. Die Augsburger Puppenkiste hat das Puppenspiel "Paula und die Kistenkobolde" entwickelt.Vor Ort ist die Fachstelle für Suchtprävention für die Schulung, Organisation und Koordination zuständig.

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