Besuch aus Wiesbaden im Plesseblick

Treffen im Pflegezentrum Plesseblick: (v.li.) Dr. Wolfgang Daub, Marion Hesse, Dr. Gotthard Eickhoff, Marietta v. Stryk, Dirk Landau, Dr. Ralf Norbert Bartelt, Ismail Tipi und Wilhelm Gebhard.
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Treffen im Pflegezentrum Plesseblick: (v.li.) Dr. Wolfgang Daub, Marion Hesse, Dr. Gotthard Eickhoff, Marietta v. Stryk, Dirk Landau, Dr. Ralf Norbert Bartelt, Ismail Tipi und Wilhelm Gebhard.

Er wollte sich vor Ort informieren, welche Probleme es in der Pflege gibt. Dafür kam Dr. Ralf-Norbert Bartelt, der sozialpolitische Sprecher der hess

Er wollte sich vor Ort informieren, welche Probleme es in der Pflege gibt. Dafür kam Dr. Ralf-Norbert Bartelt, der sozialpolitische Sprecher der hesssischen CDU gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Ismail Tipi aus Wiesbaden nach Wanfried ins Pflegezentrum Plesseblick.

In einer Gesprächsrunde mit Pflegleiterin Marion Hesse, Dr. Wolfgang Daub, Dr. Gotthard Eickhoff, Marietta von Stryk (CDU Wanfried), CDU-Landtagsabgeordneten Dirk Landau, Eschweges CDU-Vorsitzendem Stefan Schneider und Bürgermeister Wihelm Gebhard bekam Bartelt, der ehemalige Hautarzt, vieles zu hören, was in der Pflege verbessert werden müsste und was das Arbeiten an der Basis so schwierig macht.

 Positiv in Wanfried ist, dass das Haus mit 42 Plätzen voll belegt ist – und die Warteliste ist lang. Trotzdem sei solch eine Pflegeeinrichtung eine wirtschaftliche Herausforderung, wie Dr. Daub, einer der vier Investoren sagte. Besonders beim Personal müsse man genau hingucken, denn ohne billige Arbeitskräfte, vornehmlich aus Polen, könne man sich solch ein Haus kaum leisten. Im Wanfrieder Plesseblick achte man aber sehr darauf, nur hochqualifiziertes Personal einzustellen.

Ein großes Problem sei es, so Marion Hesse, geeignetes Personal überhaupt zu finden. In diese Kerbe schlug auch Dr. Bartelt, der anstrebe, das Image der Pflegeberufe zu stärken, denn der Mangel an Pflegekräften werde massiv in die Höhe gehen. Daher plane die hessische CDU noch diese Woche ein Gesetz in den Landtag einzubringen, dass den Schwerpunkt auf Pflege und Betreuung lege, um den Problemen dieser berufssparte Herr zu werden. Wie dieses gesetz genau aussehen soll, verriet der ehemalige Mediziner in Wanfried noch nicht.

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