Die Bürger haben gesprochen - 1304 Unterschriften gegen Nahversorgungszentrum

Hessisch Lichtenau. Am Donnerstag (29. Juli) hat die Bürgerinitiative fristgerecht 1304 Unterschriften gegen den Bau eines Nahversorgungszentrums auf

Hessisch Lichtenau. Am Donnerstag (29. Juli) hat die Bürgerinitiative fristgerecht 1304 Unterschriften gegen den Bau eines Nahversorgungszentrums auf dem "Roten Lande", an Lichtenaus Bürgermeister Jürgen Herwig übergeben. Rund 1010 Unterschriften benötigt man für ein ein Bürgerbegehren.

"Wir waren selbst überrascht, dass wir in nur einer Woche viel mehr alsdie notwendigen Unterschriften  zusammenbekommen haben, zumal auch noch Urlaubssaison ist", erklärte Helmut Dilchert, der bei dem Sammeln der Unterschriften mithalf. Jetzt muss noch die Juristische Abteilung des Städte und Gemeindebundes Prüfen, ob das Bürgerbegehren auch juristisch einwandfrei ist.

Die Stadt hingegen wird in den kommenden zwei bis drei Wochen die Unterschriftenlisten prüfen müssen, ob die Unterschriften auch alle korrekt sind.

Grischa Bertram von der Fraktion der Grünen, die das Bürgerbegehren unterstützen, erklärte, dass mit diesem Begehren, die Bürger der Stadt gezeigt haben, dass sie das Einkaufzentrum nicht haben wollen. "Dieses Begehren ist direkte Demokratie und die Bürger haben gesprochen", so Bertram. Und weiter: "Dieses Begehren zeigt vorallem, dass die Entscheidungsträger, die im Sinne der Bürger entscheiden sollen, mit dem Nahversorgungszentrum gegen den Willen der Bürger gehandelt haben."

Auf die Frage, bei wem es sich um den Investor handeln würde, konnte die Stadt keine Angaben machen. "Das muss der Investor selbst bestimmen, wann er in die Öffentlichkeit tritt", so Herwig.

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