Bundesregierung verschiebt Weiterbau der A44 auf unbestimmte Zeit

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Berlin - Werra-Meißner. Beim Weiterbau der A44 drohen weitere Verzögerungen. Wie aus einem Schreiben aus dem Bundesverkehrsministerium an den heimis

Berlin - Werra-Meißner. Beim Weiterbau der A44 drohen weitere Verzögerungen. Wie aus einem Schreiben aus dem Bundesverkehrsministerium an den heimischen Bundestagsabgeordneten Michael Roth (SPD) hervorgeht, plant das CSU-geführte Ministerium derzeit noch keinen Baubeginn für den Teilabschnitt Waldkappel-Bischhausen - Wehretal (Abschnitt VKE 40.1).

In dem Schreiben heißt es wörtlich: "Über den Baubeginn wird frühestens mit Beschluss des Bundeshaushalts 2014 zu entscheiden sein." "Unser Sorgenkind ist und bleibt die A44", sind Bundestagsabgeordneter Roth und der Hessisch-Lichtenauer Bürgermeister Jürgen Herwig enttäuscht von der Antwort aus Berlin.

Die beiden Politiker hatten sich gemeinsam vor Ort ein Bild gemacht. "Damit wird der erste Spatenstich ohne konkreten Zeitplan nach hinten geschoben, obwohl der Bund mit der A 44 als letztem Verkehrsprojekt Deutsche Einheit zum Bau verpflichtet ist", so Michael Roth. Und Bürgermeister Herwig ergänzt: "Seit März ist der Planfeststellungsbeschluss zum Bau dieses Abschnitts nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig rechtskräftig.

Eigentlich könnten die Bagger jetzt anrollen. Leider tun sie das aber nicht und keiner weiß, wann es endlich los geht. Für uns Nordhessen ist das mehr als enttäuschend." Herwig und Roth bekräftigten noch einmal die Bedeutung der Autobahn für den strukturschwachen Werra-Meißner-Kreis.

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