Ein Chef, der sich sein eigenes Personal nicht aussuchen darf

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Lars Winter.

Die SPD hat mal wieder ihre Macht demonstriert. Dank ihrer Mehrheit im Magistrat wurde der Heppe-Vorschlag für die Besetzung der Bauamtsleitung abges

Die SPD hat mal wieder ihre Macht demonstriert. Dank ihrer Mehrheit im Magistrat wurde der Heppe-Vorschlag für die Besetzung der Bauamtsleitung abgeschmettert.

Offensichtlich spielte es für die SPD-Magistratsmitglieder nur eine untergeordnete Rolle, dass sich – laut Heppe – ein Städtebau-Papst wie Gerner für die Bewerberin ausgesprochen hatte. Abteilungsleiterin Stadtplanung/Stadtumbau in Frankfurt/Oder scheint für Eschwege als Referenz nicht ausreichend zu sein.

Eine übergeordnete Rolle dürfte für das SPD-Trio und den hauptamtlichen Stadtrat Reiner Brill dagegen gespielt haben, dass die Dame Heppes Vorschlag war.

Somit hat man den Chef im Rathaus und Dezernent des Fachbereichs IV mal wieder komplett gegen die Wand laufen lassen.

Man könnte den Verdacht haben, es gehe allein nur darum, Heppe als obersten Bauamtschef ja nur keine kompetente Mitarbeiterin an die Hand zu geben. Dabei handelt es sich beim Fachbereich Bauen und Planen um den wichtigsten Bereich überhaupt was Stadtentwicklung und Attraktivität der Stadt angeht.

Das hat vor einigen Jahren wohl auch der ehemalige Bürgermeister Jürgen Zick so gesehen. Obwohl er selbst schon ein alter Hase im Amt war und über große Erfahrung in Sachen Bauen und Planen verfügte, holte er sich mit Gabriele Nießen eine Expertin für diesen Bereich ins Rathaus. Gut, er hatte es auch leichter, denn gegen die Wunsch-Besetzung des Chefs stimmt bei eigener Magistratsmehrheit natürlich niemand.

Heppe dagegen darf sich als Chef des Fachbereichs noch nicht mal sein eigenes Personal selbst aussuchen...

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