Cooler als die Dokumenta - Witzenhäuser ,Treppen Keller Hinterhöfe' Festival setzte Maßstäbe

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Ildikó Bartalus‘ Lichtobjekte im Felsenkeller.

Von HEIDI TRAEGERWitzenhausen. Ausgelassen barfuß tanzende Menschen auf dem Marktplatz, Musik und Kunst an über 70 Plätzen – das Festival für al

Von HEIDI TRAEGER

Witzenhausen. Ausgelassen barfuß tanzende Menschen auf dem Marktplatz, Musik und Kunst an über 70 Plätzen – das Festival für alle Sinne machte seinem Namen und allen Beteiligten alle Ehre.

Die Besucher waren jedenfalls begeistert. "Cooler" oder "schöner als die Dokumenta" war aus den Grüppchen der durch die Stadt Flanierenden öfter zu hören. "Die Stadt war richtig verwandelt", freute sich auch Uwe Arends, der mit Stepahn Brübach am Sonntagnachmittag die Abschlussveranstaltung von "Treppen, Keller, Hinterhöfe" moderierte. Das Fazit der abgekämpften, aber strahlenden Haupt-Organisatoren des Mega-Festivals war durchweg positiv: Über 2.000 Menschen besuchten die Veranstaltungen und ließen sich von den Ausstellungen der 67 Künstler an ungewöhnlichen und oftmals nicht öffentlich zugänglichen Orten inspirieren.

Die Organisatoren hatten allen Grund zur Freude: Für alle Veranstaltungen konnten Sponsoren gewonnen werden, die Einnahmen decken die Kosten und Florian Engel (VR-Bank Werra-Meißner) sicherte öffentlich die Unterstützung der VR-Bank für das nächste Festival zu. Für die ausstellenden Künstler gab es keine Gage, dafür aber dieses Jahr erstmalig einen Publikumspreis, ausgelobt von der VR-Bank.

Bei der Wahl der beliebtesten Ausstellungen fiel die Entscheidung des Publikums für die ersten beiden Plätze sehr knapp aus: Den Hauptgewinn in Höhe von 1.000 Euro gewann Iris Schulz, die ihre Fotografien im Café unter dem Capitol ausgestellt hatte.

Fast ebenso begeistert zeigte sich das Publikum von Ildikó Bartalus‘ Lichtobjekten, die im Felsenkeller optimal zur Geltung kamen. Sie gewann 600 Euro. Den dritten Preis (400 Euro) teilen sich die Fotografen der Afrika-Bilder der größten Ausstellung überhaupt, der Stadt-Vernissage, an der sich fast die gesamte Witzenhäuser Geschäftswelt beteiligt hatte. Hermann Frank (Uganda-Team) steuerte Bilder seiner letzten Reise nach Kayunga (Uganda) bei, während Wolfgang Dewald Szenen von Menschen und ihre Shops in Vwawa (Tansania) zur Verfügung stellte und dem gegenübergestellt wurden adäquate Witzenhäuser Geschäfte, fotografiert von Katharina Rode.

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