Das AWO-Altenzentrum Witzenhausen stellt sich vor: „Die Bewohner stehen hier im Mittelpunkt“

Einrichtungsleiter Normen Daßler vor dem Schild des AWO-Altenzentrums Witzenhausen.
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Einrichtungsleiter Normen Daßler weiß genau, welche Ansprüche eine Einrichtung wie das AWO-Altenzentrum Witzenhausen erfüllen muss.

Seit der Eröffnung im Jahr 2013 kann man im AWO-Altenzentrum Witzenhausen seinen Lebensabend genießen. Die Einrichtung im Joachim-Tappe-Weg 2 wurde vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen mit der Note 1,0 für Qualität und Kundenzufriedenheit bewertet. Eine Auszeichnung mit Signalwirkung: Mehr geht nicht.

Witzenhausen. Der Erfolg kommt aber nicht von allein: 64 Mitarbeiter*innen sind im AWO-Altenzentrum tätig. Die Pflegefachkräfte arbeiten in einem Drei-Schicht-System, um 24 Stunden am Tag für ihre Schützlinge da zu sein. Insgesamt 76 Wohn-, 8 Tages- und 4 Kurzzeitpflegeplätze hält das AWO-Altenzentrum vor. Einrichtungsleiter Normen Daßler erklärt: „Die Menschen finden meist über unsere Kurzzeitpflege zu uns, von der sie begeistert sind. Dann wird der Kontakt intensiviert und sie möchten schließlich ihren Lebensabend bei uns verbringen.“

Das AWO-Altenzentrum Witzenhausen bietet seinen Bewohner*innen auf drei Etagen - verbunden durch Treppenhaus und Fahrstuhl - insgesamt 78 Einzelzimmer mit großzügigen Badbereichen. Ehepartnerzimmer bieten mit einem gemeinsamen Bad und Vorflur etwas mehr Raum. Der Innenhof lädt an warmen Tagen zum Verweilen und Ausruhen ein. Der angrenzende Garten wurde an die Bewegung „Transition Town“ verpachtet. Dort kommt Alt und Jung in Kontakt, es wird Gemüse und Obst angebaut. Wer möchte, kann an den Gewächsen wie Johannisbeersträuchern naschen. Eine Großküche sucht man in dem Komplex allerdings vergebens. Und das aus gutem Grund: Die sechs Hausgemeinschaften erstellen ihren Speiseplan im wöchentlichen Wechsel zusammen mit den Bewohner*innen. Das Essen wird gemeinsam vorbereitet und gekocht, sofern es die Bewohner*innen wollen und können.

Priorität: Bewohner*innen sollen sich wohl fühlen

Mit den Mitarbeiter*innen der sozialen Betreuung kommt keine Langeweile auf: Am Morgen gibt es nach dem Frühstück die Zeitungsschau, um Tagesaktuell zu bleiben, Diskussionen und Austausch untereinander über angesagte Themen inklusive. Es gibt eine Gartengruppe, die Gemüse anpflanzt, hegt und erntet. Sing-, Gymnastik-, Handwerks- und Spielgruppen sorgen für Abwechslung, fördern die Kommunikation und trainieren das Erinnerungsvermögen sowie motorische Fähigkeiten. Einzelbetreuungen für Bewohner*innen, die an Demenz erkrankt oder bettlägerig sind, erfolgen beispielsweise in Form von basaler Stimulation: „Reden ist oft Balsam für die Seele. Wir sind für jeden Einzelnen da und hören gerne zu“, so Daßler.

Aber auch außerhalb des Altenzentrums wird viel erlebt. Regelmäßige Ausflüge richten sich inhaltlich nach der Jahreszeit: Fahrten zur Kirsch- und Mohnblüte oder zur Eisdiele, Abstecher zum Kaffeetrinken auf dem Meißner, Schifffahrten mit der Werra-Nixe - der Werra-Meißner-Kreis hält ein breites Angebot an Freizeitaktivitäten bereit.

Besondere Vorsicht war während der Corona-Pandemie geboten. Die Hausgemeinschaften wurden strickt voneinander getrennt, um sie vor gegenseitiger Ansteckungen zu schützen. Es gab und gibt weiterhin regelmäßige Testungen von Bewohnern, Pflegepersonal und ganz besonders den Gästen, die jederzeit Angehörige besuchen können.

„Angehörige oder Bewohnerinnen und Bewohner wählen uns als zukünftiges oder zwischenzeitliches Zuhause aus, weil wir hier die Menschen in den Mittelpunkt rücken. Wir bieten Pflegeleistungen an, die eine sehr hohe Qualität haben. Ein gutes Team, das sich mit seinen Aufgaben voll und ganz identifiziert und auch bereit ist, sich ständig mit Schulungen weiterzubilden, ist dafür die Grundlage. Und das haben wir hier“, informiert Daßler.

Weitere Informationen rund um das AWO-Altenzentrum Witzenhausen erhalten Interessenten unter Telefon 05542/30387-0 oder per E-Mail unter info52@awo-nordhessen.de.

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