Das Dolle Dorf 2014 feierte Strohbärenkirmes

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Sontra. Die Wichmannshäuser hatten guten Grund zum feiern.

Sontra. Edith Annegret, die Frau, die für ihre Büttenreden über das Dorf im Fasching bekannt ist, schlüpfte am vergangenen Montagabend wieder im schwarzen Talar in die Rolle der Pastorin und ließ in ihrer lustigen, aber auch traurig schönen Predigt auf der Bühne im Kirmeszelt und unter starker Beteiligung eines aktiven Publikums die Strohbärenkirmes, deren letztes Stündlein nun geschlagen hatte, noch einmal Revue passieren und zählte dabei alle Höhepunkte noch einmal auf: den rockigen Freitagabend mit den Beat-Nuggets, den wieder spannend gestalteten Kirmesgottesdienst mit Lektor Dieter Krämer aus Hoheneiche, den gut angenommenen Tanzabend mit den Suspenders und der aufreizenden Einlage der Natalie Andrea Brill, das Ständchenspielen, das gerade bei den älteren Bewohnern Erinnerungen an längst vergangene Zeiten hochkommen ließ, den wahnsinnig toll gestalteten Kirmesfestzug in dem alle aktuelle Themen wie die unvergesslichen Siege in Brasilien (Sportverein, Heimatverein und Wanderverein) und Bensheim, aber auch der demokratische Wandel (Gesangverein u. Turnerinnengruppe und die Bettlergruppe des Museumsvereins um Arno und Edith Maske) thematisiert wurden sowie die Kindergruppe, die ja den Kirmesnachwuchs symbolisiert und nie fehlen darf (u. a. anstehendes Bambini-Jubiläum der Feuerwehr) und dem Spielmannszug Wichmannshausen-Weißenborn, der sich Gott sei Dank nicht unterkriegen läßt.

Der gut angenommene Sonntagnachmittag mit der Blasmusik der Ulfetaler  und das Kuchenbüffet der Wichmannshäuser Frauen  unter Führung der Landfrauen (Bärbel Heine) fand anschließend positive Erwähnung.

Auch der Kirmesmontag, der wieder in Georg Löfflers Waschküche mit den Vorbereitungen zum gemeinsamen Mittagessen (hier brillierten wieder Fernsehstarkoch Jörg (Gino) Viehmann u. Beikoch  Mark Löffler) begann und der so toll von den Wichmannshäusern und unter angemessener musikalischer Begleitung durch die Melodys angenommen wurde, wird noch lange im Gedächtnis der Besucher/innen haften bleiben.

Am Ende war es dann ein persönliches Anliegen von Ortsvorsteher Herbert Cebulla, allen Helfern – ob groß oder klein –  der Vereinsgemeinschaft und auch den Kirmesgästen, die durch ihr persönliches Erscheinen und Einbringen an den Kirmestagen ihre Unterstützung zum Ausdruck gebracht haben, zu danken. In den Dank eingeschlossen waren natürlich auch die immer freundlichen und aufgeschlossenen Kirmesmädchen und Kirmesburschen, die in diesen anstrengenden Tagen über sich selbst hinausgewachsen sind sowie den ortsansässigen und benachbarten Firmen, die die Kirmesgesellschaft tatkräftig unterstützt haben.

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