Drei auf einen Streich - In Großalmerode, Lichtenau und Walburg werden die Kirchen für fast 1,7 Mio. Euro saniert

Werra-Meißner. In den Kirchen des Kirchenkreises Witzenhausen tut sich so einiges. Denn die evangelischen Kirchen in Großalmerode, Hessisch Lichtena

Werra-Meißner. In den Kirchen des Kirchenkreises Witzenhausen tut sich so einiges. Denn die evangelischen Kirchen in Großalmerode, Hessisch Lichtenau und Walburg werden zur Zeit saniert. Vor allem in Lichtenau und Walburg ist dies weithin sichtbar, da hier an den Kirchen entsprechend hohe Gerüste angebracht sind.

Dass alle drei Kirchen auf einmal saniert werden, ist Zufall. "Im vergangenen Jahr wurden die drei Kirchen in detaillierten Planungen unter Einbeziehung aller Beteiligten vorbereitet. Die Ausschreibung der notwendigen Baumaßnahmen erfolgte überwiegend zu einem günstigen Zeitpunkt, um bestmögliche Ausschreibungsergebnisse erzielen zu können", erklärte Roland Kupski, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck.

Und weiter: "Nunmehr wurden alle drei Baumaßnahmen planmäßig im Frühjahr begonnen, um die Baumaßnahmen rechtzeitig vor Einbruch der Frostperiode abschließen zu können".

Gründe für die Sanierungen

Vor allem die Kirchtürme stehen im Fokus der Arbeiten. Denn die werden alle grundlegend saniert.

In Hessisch Lichtenau gab es Probleme mit der in den 50er Jahren durchgeführten Verfugung, die sich in den vergangenen Jahren löste und herab viel. Zur Sicherung wurden hier Netze am Kirchturm installiert, um die Passanten vor herabstürzenden Teilen zu schützen.

Die Kirche in Walburg hatte Probleme mit dem Turm, weil sich dieser Richtung Rommeröder Straße neigte und somit das Kirchendach beschädigte. Hier wurde zunächst eine Zwischendecke angebracht, um die Besucher vor herabstürzenden Deckenputzteilen zu schützen, die vor allem mit Spenden finanziert wurde. (Der MARKTSPIEGEL berichtete).

"Ursprünglich waren Kirchturminstandsetzung und Instandsetzung des Kirchenschiffes in Walburg als zwei separate Bauabschnitte geplant. Auf Empfehlung der landeskirchlichen Bauberatung ist eine ,Zusammenlegung’ der beiden Bauabschnitte und eine Präzisierung der Baumaßnahmen erfolgt", so Kupski.

In Großalmerode muss der Kirchturm aus Altersgründen wieder auf Vordermann gebracht werden. Darüber hinaus wird hier der Westgiebel gesichert. Rund 90.000 Euro an Spenden fließen zudem in die Sanierung der Großalmeröder Kirche. Die Gesamtkosten aller Baumaßnahmen an den drei Kirchen betragen 1.664.000 Euro.

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