EAM: Starke Verbindungen über Generationen

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Im Wandel der Zeit: Sebastian und Rolf Bode zeigen eine moderne Messeinrichtung von heute und einen Stromzähler aus dem Jahr 1951.

Rolf und Sebastian Bode haben als Vater und Sohn fast 60 Jahre EAM-Geschichte mitgeprägt.

Der heimische Energieversorger EAM sorgt seit 90 Jahren für starke Verbindungen: Das am 6. September 1929 gegründete Unternehmen ist verlässlicher Profi für den sicheren Energiefluss, technischer Innovator, Wirtschaftsfaktor und einer der größten Arbeitgeber der Region. In den beruflichen Wegen von Rolf (67) und Sebastian Bode (35) spiegeln sich Kontinuität und Wandel der EAM. Vater Rolf und Sohn Sebastian haben bis heute zusammengenommen fast 60 Jahre bei der EAM für eine sichere Stromversorgung gesorgt und im Laufe der Zeit viele Veränderungen in der Energielandschaft miterlebt. Als der heutige Pensionär Rolf Bode am 1. September 1969 seine Lehre zum Starkstrom-Elektriker bei der EAM begann, war die Stromversorgung noch eine andere Welt als heute. Damals bestand das Nieder- und Mittelspannungsnetz noch größtenteils aus Freileitungen, die deutlich anfälliger für Störungen waren als das heute überwiegend auf Erdkabel umgestellte Stromnetz der EAM. Auch die Behebung eines Stromausfalls verlief vor 50 Jahren noch anders als in der heutigen Zeit. „Es gab keine Handys, auch Telefon war nicht überall verbreitet“, erinnert sich Bode, der später als Leiter des Standorts Göttingen für die Stromversorgung von 300.000 Menschen verantwortlich war. „Der Bereitschaftsdienst musste daher auf der Betriebsstelle wohnen, und wir haben miteinander noch mit Betriebsfunk kommuniziert.“

Eine Leitstelle für das gesamte Stromnetz

Als Rolf Bode 2011 in den Vorruhestand ging, arbeitete sein Sohn Sebastian ebenfalls schon fast zehn Jahre für die EAM. Sebastian Bode ist heute - nach erfolgreicher Ausbildung zum Energieanlagen - Elektroniker und Fortbildung zum Techniker der Elektrotechnik - als Innendienstmeister im Regioteam Göttingen im Einsatz. „Als mein Vater bei der EAM angefangen hat, hatte jede Betriebsstelle noch eine eigene Schaltwarte“, erklärt der 35-Jährige. „Heute haben wir eine Netzleitstelle an zwei Standorten in Kassel und Baunatal, von wo aus das gesamte Stromnetz überwacht wird.“

Kunden müssen für Wechsel zur EAM selbst aktiv werden

Etwas komplizierter ist allerdings die Belieferung mit Strom und Erdgas geworden. „Früher war die EAM als Netzbetreiber immer automatisch auch Energielieferant“, erinnert sich Rolf Bode. Heute dagegen muss sich jeder Kunde für einen Lieferanten entscheiden oder er fällt zwangsläufig in den teuren Grundversorgungstarif. Wer Strom oder Erdgas von der EAM beziehen möchte, muss einmal selbst aktiv werden und einen Vertrag abschließen.

Trotz aller Veränderungen ist eine Sache jedoch stets gleichgeblieben. „Schon immer standen bei der EAM die Menschen in der Region an erster Stelle“, erklärt Rolf Bode. Und sein Sohn Sebastian ergänzt: „Das ist bis heute so geblieben und wird auch in Zukunft bei der EAM im Mittelpunkt stehen.“

https://www.eam.de/ueber-uns/unternehmensportrait/

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