Eigener Kandidat macht überhaupt keinen Sinn

Redaktionsleiter Lars Winter.
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Redaktionsleiter Lars Winter.

Der Wunsch, dass der CDU-Bundestagskandidat aus den eigenen Reihen und damit aus dem Werra-Meißner-Kreis kommt, ist nachvollziehbar. Dass Michael Ste

Der Wunsch, dass der CDU-Bundestagskandidat aus den eigenen Reihen und damit aus dem Werra-Meißner-Kreis kommt, ist nachvollziehbar. Dass Michael Stein oder Heike Meyer aber eine Chance haben, tatsächlich in den Bundestag einzuziehen, ist so unrealistisch wie kaum etwas anderes. Da muss man sich nichts vormachen, auch in CDU-Reihen nicht.

Wenn überhaupt ein CDU-Kandidat die Chance aufs Bundestagsmandat hat, dann ist das Helmut Heiderich. Der amtierende Bundestagsabgeordnete hat aussichtsreiche Chancen einen vorderen Platz auf der Landesliste zu ergattern – und könnte so über diesen Umweg wieder in den Bundestag gelangen. Denn dass sich Heiderich gegen Sozialdemokrat Roth bei der Wahl ums Direktmandat durchsetzt, ist ebenfalls höchst unwahrscheinlich.

Ein über die Kreisgrenzen hinaus unbeschriebenes Blatt wie Stein oder Meyer würde sowohl gegen Roth untergehen als auch auf der Landesliste nur unter ferner liefen geführt, womit sich Berlin komplett erledigt hätte.

Statt einen eigenen Kandidaten aufzustellen und den gegen Heiderich bei der Delegiertenabstimmung ins aussichtslose Rennen zu schicken, sollten die Verantwortlichen hier im Kreis ein bisschen taktisch denken: Heiderich als gemeinsamen Kandidaten der Kreise Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg unterstützen, im Gegenzug aber vom CDU-Nachbar­-verband Zugeständnisse für die Landtagswahl einfordern. Denn der Wahlkreis 10 ist auch auf Landesebene ein gemeinsamer.

Und hier könnten Hix und Co. dann ihren Kandidaten oder ihre Kandidatin durchdrücken. Mit Landau könnten dann zwei Parteikollegen aus den eigenen Reihen einen Platz in Wiesbaden ergattern...

Hier geht's zum Artikel "Stein oder Meyer"

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