„Ein echtes Wunder!“

Eschwege. Was sich für den einen unglaublich anhört, ist für Lothar Schmidt aus Eschwege zum wahren Wunder geworden. "Mein Leben hat sich dras

Eschwege.Was sich für den einen unglaublich anhört, ist für Lothar Schmidt aus Eschwege zum wahren Wunder geworden. "Mein Leben hat sich drastisch verändert nachdem ich 1992 meinen ersten Herzinfarkt hatte und 1993 gleich der nächste folgte", erzählt der 60-Jährige. "Ich hatte Depressionen, weil ich mich nicht mehr auf die Straße traute, ich konnte mich nicht mehr bewegen und war nur noch müde und das ganze 15 Jahre lang."

Frühere Tagesdosis: 15 Tabletten

15 Jahre, in denen Lothar Schmidts Leben aus der Einnahme von den sogenannten Chemiebomben bestand. "Dazu gehörten unter anderem Betablocker und Wassertabletten. Insgesamt kam ich auf ganze 15 Stück am Tag", weist Schmidt auf seinen damaligen Alltag hin, der sich trotz der vielen Tabletten nicht wesentlich verbesserte. "Trotzdem ging es mir schlecht. Meine Koffer waren immer gepackt, weil ich immer auf den Notfall vorbereitet sein musste", blickt der Herzpatient zurück auf sein vergangenes Leben, das sich von einem Tag auf den anderen drastisch veränderte. "Weil ich so verzweifelt war, suchte ich im Internet nach Lösungen dafür, wie ich meine Lebensqualität von früher wieder zurückbekomme, weil ich hielt es einfach nicht mehr aus. Es musste sich etwas ändern", so Schmidt, der nach langer Suche auf eine Seite stieß, die in naher Zukunft die Lösung seines Problems werden sollte. "Hier war die Rede von sogenanntem Strophanthin oder auch Strodival, das eine pflanzliche Reinsubstanz ist, die aus dem Samen des afrikanischen Kletterstrauches Strophanthus gratus gewonnen wird – Afrikas stärkstes Pfeilgift, mit dem sogar Elefanten geschossen wurden", erklärt Lothar Schmidt die Herkunft seines "Wundermittels".

"Seitdem ich für mich Strodival entdeckt habe, hat sich mein Alltag verändert", so der 60-Jährige, der statt der 15 Chemiekeulen am Tag nun auf die Wirkung von Strodival vertraut. "Die Wirkung ist phänomenal. Neben Strodival, das absolut homöopathisch ist, brauche ich nur noch eine Wassertablette und das wars", strahlt Lothar Schmidt, der sich jetzt wieder fühlt wie neugeboren. "Ich habe weder Depressionen noch sonstige Einschränkungen", so Schmidt, der froh ist, jetzt endlich wieder auf die Straße gehen zu können.

Interview mit Dr. Roman Ergang

Marktspiegel (MS): Herr Dr. Ergang, wir haben durch einen unserer Leser, Lothar Schmidt, über die scheinbar wundersame Wirkung von Strodival gehört. Wirkt dieses Medikamt tatsächlich wunder?

Dr. Ergang (E): Ich sage es mal so. Wenn man keine Chemie nehmen möchte, ist Strodival eine Alternative. Man braucht allerdings Zeit, zumal es sich hier um ein pflanzliches Mittel handelt, das man regelmäßig über einen längeren Zeitraum nehmen muss, um eine Wirkung zu erzielen. Hierbei kommt es aber auch auf verschiedene Faktoren wie das Alter oder die Restaktivität des Herzens an.

MS: Empfehlen Sie Ihren Patienten dieses Medikamt zu nehmen?

E: Nein, ich empfehle es ihnen nicht, denn die Wirkung von solchen Medikamenten ist immer schwächer als die Chemie. Auf Wunsch von Patienten kann man es aber durchaus verschreiben.

MS: Für welche Krankheitsbilder ist dieser Wirkstoff zu verwenden?

E: Bei Herzschwäche, Herzjagen, Herzklopfen, Herzmuskelschmerzen, Herzinsuffizienz und einer Herzmuskelentzündung oder -schwäche. Die Restaktivität des Herzen muss allerdings in jedem Fall vorhanden sein. Ansonsten stellt Strodival eine echte Gefahr dar.

MS: Ist Strodival verschreibungspflichtig oder krieg ich das in jeder Apotheke?

E: Zumal Strodival nur nach Rücksprache mit dem Arzt genommen werden sollte, ist es natürlich verschreibungspflichtig.

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