„Eng hat auch seinen Charme!“

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Von links: Guenter Kellner (2. Vorsitzender Dorfladen fuer Gertenbach e.V.), Volker Bouffier, Landratskandidat Magnus Schmagold, Matthaeus Mihm (Aufwind e.V.), Christian Sahar Neckel (1. Vorsitzender Dorfladen), Buergermeisterin Angela Fischer und Knut John (tegut-Geschaeftsleitung Vertrieb). Foto: Apel

Gertenbach. Vergangene Woche war Ministerpräsident Volker Bouffier zu Besuch in Witzenhausen und Gertenbach. Bei seinem zweiten Halt, schaute er mit

Gertenbach. Vergangene Woche war Ministerpräsident Volker Bouffier zu Besuch in Witzenhausen und Gertenbach. Bei seinem zweiten Halt, schaute er mit Bürgermeisterin Angela Fischer und Landratskandidat Magnus Schmagold im "Lädchen für alles Gertenbach" vorbei.

Das Lädchen wurde auf Initiative der Dorfbewohner mit den Projektpartnern "Aufwind – Verein für seelische Gesundheit e.V." und der Lebensmittelkette "tegut" in einem leer stehenden Ladenlokal realisiert. Der Laden ist die einzige Einkaufmöglichkeit im Ort und sichert damit die Nahversorgung nicht nur mit Lebensmitteln, gerade auch für ältere Menschen. "Neben diesem Laden existieren noch zwei weitere mit diesem Konzept", erklärt Matthäus Mihm, hauptamtlicher Vorstand – Fachbereichsleitung Arbeit bei Aufwind.

Auf nur 92 Quadratmetern werden insgesamt 3.000 Artikel den rund 1.000 Einwohnen in Gertenbach geboten. "Eng hat dabei auch seinen Charme", findet Mihm. Neben den Lebensmitteln steht allen Kunden noch die Möglichkeit Geld von ihrer Bank abzuheben, was in Kooperation er VR-Bank möglich gemacht wurde oder sein Medikamenten-Rezept in einem Kasten einzustecken, um sich seine Medizin von der Löwen Apotheke in Witzenhausn frei Haus liefern zu lassen. "Der einzige Unterschied zu anderen tegut-Märkten ist, dass wir Eigentümer der Waren bleiben", erklärt Knut John, Geschäftsleitung Vertrieb bei tegut.

"Wir haben es geschafft einen Stimmungswechsel im Dorf zu erreichen. Ältere Bewohner kommen fast täglich", berichtet Christian Sahar Neckel, 1. Vorsitzender Dorfladen für Gertenbach.

Dabei sehen die Bewohner den Dorfladen als Begegnungsstätte. Eine kleine Nische bietet den Kunden eine Gelegenheit, um dort zu verweilen oder dient sogar als Treffpunkt. "Das ist ein sehr interessantes Konzept, um wieder Leben ins Dorf zu bringen", findet Bouffier. Als Unterstützung für weitere Projekte dieser Art übergab Bouffier einen Scheck über 250 Euro an Neckel.

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