Der ,Enno’ ist gerichtet

Bislang leisteten 1.000 Helfer ber 9.000 ArbeitsstundenWitzenhausen. Noch vor dem Winter soll das Dach wasserdicht sein: Auf der Burg Ludwigstei

Bislang leisteten 1.000 Helfer ber 9.000 Arbeitsstunden

Witzenhausen. Noch vor dem Winter soll das Dach wasserdicht sein: Auf der Burg Ludwigstein feierten Erbauer und Untersttzer am Freitagabend das Richtfest des Enno-Narten-Baus (der MARKTSPIEGEL berichtete). Vor allem an den Wochenenden packten viele ehenamtliche Helfer aus ganz Deutschland mit an, um die Baumaname voranzutreiben. Unter den Gsten begfanden sich Henry Thiele in Vertretung von Landrat und Schirmherr des Enno-Narten-Baus, Stefan Reu, Brgermeisterin Angela Fischer, Landtagsabgeordneter Dirk Landau, Bauhelfer und Sponsoren der Stiftung, ohne die solch ein Projekt nicht bewltigt werden knne, bemerkte Eva Eisentrger, Vorsitzende der Stiftung Burg Ludwigstein. Der Kuratoriumsvorsitzende Holger Pflger-Grone dankte ganz besonders Bauplanerin Meike Pilsl und Bauleiter Gunthard Stbiger fr ihren Einsatz und die Kunst, immer neue Helfer an einem Tag sind schon mal an die 40 Personen vor Ort anlernen und koordinieren zu knnen. Satte 9.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden seit dem Spatenstich am 10. Januar von rund 1.000 Helfern geleistet. ber das Internet warb die Stiftung fr das Bauprojekt und bekam Zuspruch von vielen jugendbewegten Gruppen, die mithalfen, den konomisch, kologisch und sozial nachhaltigen Bau in die Hhe schieen zu lassen.

Im Erdgeschoss sollen neben einer Profi- und Schulwerkstatt Sanitranlagen fr die Zelter auf der Burg entstehen. Das Obergeschoss wird spter den Seminarrumen der Jugendbildungssttte Platz bieten.

Dirk Landau berichtete von seiner Ttigkeit als freiwilliger Helfer. 26 von 30 versprochenen Arbeitsstunden plus Grillabend hatte er bereits eingelst und ist damit so wie viele andere Helfer auch ein Teil des Enno-Narten-Baus geworden. Es muss ein hochansteckendes Virus hier oben geben, das jeden erfasst, der sich an diesem Bau beteiligt. Selbst Penicillin ist dagegen wirkungslos. Nur ein erneuter Kur-Aufenthalt auf der Burg kann da mit weiteren Arbeiten Abhilfe schaffen. Man kuriert sich sozusagen selbst, erklrte Landau. Im Sommer nchsten Jahres soll das Bauprojekt, das mit Holz, Stroh und Lehm gebaut und spter mit erneuerbaren Energien versorgt wird, abgeschlossen sein.

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