Entscheidung vertagt

Hessisch Lichtenau. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Denn die Stadtverordneten von Hessisch Lichtenau konnten sich auf der letzten Sitzung des Jahre

Hessisch Lichtenau. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Denn die Stadtverordneten von Hessisch Lichtenau konnten sich auf der letzten Sitzung des Jahres nicht einig werden, ob Lichtenau nun doch der Werratal Tourismus Marketing GmbH beitreten soll oder nicht.

Bis zur nächsten Sitzung soll der Magistrat der Stadt eine Kosten-Nutzen-Analyse ausarbeiten, um zu prüfen, wie sinnvoll ein Beitritt für die Stadt nun sei.

Bis dahin werde man die Entscheidung verschieben. Besonders CDU Fraktionsvorsitzender Andreas Howorka sprach sich für eine Prüfung des Beitritts aus und bekam hierfür allerdings viel Gegenwind von Kollegen aus den anderen Fraktionen im Stadtparlament.

Für Streit sorgte auch die Debatte, ob man aus der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner (WFG) austreten soll oder nicht. Der Grund für die Überlegungen sind die Sparmaßnahmen, die man treffen muss, um einen ausgeglichenen Haushalt unter dem Schutzschirm des Landes Hessens zu erzielen.

Würde man aus der WFG austreten, könnte die Stadt rund 20.600 Euro jährlich sparen. Doch einige Parlamentarier gaben zu bedenken, dass der Nutzen der WFG für die lokale Wirtschaft zu hoch sei, um auszusteigen. Nun sollen diese 20.600 Euro an anderer Stelle eingespart werden.

Weitere Beschlüsse

– Die Stadt hat ihr Interesse bekundet, eine Beteiligung an der E.ON Mitte AG zu prüfen.

– Eine Änderung der Eintrittspreise für die Zeitkarten des Hallenbades wurde beschlossen. Für das viertel Jahr zahlen Jugendliche zukünftig 55 Euro (vorher 40 Euro), Erwachsene 80 Euro (60 Euro). Die Zeitkarten für das halbe Jahr kosten für Jugendliche zukünftig 80 Euro (60 Euro) und für erwachsene 120 Euro (90 Euro).

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