Für den Erhalt der Arten

Bad Sooden-Allendorf. Der Imkerverein Werra-Meißner e. V. hat in 2009 bereits die Stadt Bad Sooden-Allendorf angeschrieben und auf die Dezimierung de

Bad Sooden-Allendorf. Der Imkerverein Werra-Meißner e. V. hat in 2009 bereits die Stadt Bad Sooden-Allendorf angeschrieben und auf die Dezimierung der Bienenvölker hingewiesen. Den Bienenvölkern fehlen immer mehr blühende Landschaften.Dem Thema hatte sich die Lokale Agenda 21 in Bad Sooden-Allendorf mit ihrer Fachfrau Karla Schneider angenommen. Als Blühfläche wurde von der Lokalen Agenda die intensiv gepflegte Rasenfläche zu den Bruchteichen Richtung Grillanlage vorgeschlagen.Diese rund 5.500 Quadratmeter große Fläche bietet sich als Eingang zu dem "natürlichen" Kurpark an den Bruchteichen an. Diesbezüglich wurde Kontakt aufgenommen mit dem Imkerverein Bad Sooden-Allendorf. Der Imkerverein hat sich bereit erklärt, eine entsprechende Planung für die Anlage einer Schmetterlings- und Bienenweidefläche vorzunehmen. Im Imkerverein ist Mitglied  Andrea Köhne vom Ingenieurbüro Köhne & Rudolph aus Hilgershausen, die eine qualifizierte Planung – einen "Landschaftspflegerischer Fachbeitrag" – erstellt hat.

Lebensraum für Insekten und Kleintiere

Die vorgesehene landschaftspflegerische Maßnahme soll vorrangig dem Schutz und dem Erhalt von Schmetterlingen und Wildbienen dienen. Nach Realisierung der Maßnahme wird jedoch auch Lebensraum und Überwinterungsquartier für zahlreiche andere Insekten und Kleintiere geschaffen. Dies ist vor allem auch im Hinblick der Lage der beplanten Flächen und deren Biotopverbund zu angrenzenden Ruderalflächen an den Bruchteichen zu sehen.

Die Gesamtfläche wird gegliedert in eine Ansaatflächen für Schmetterlings- und Wildbienenweide (rund 1500 Quadratmeter), Sukzessionsflächen und extensiv bewirtschaftete Flächen.Die Pflege der Flächen übernimmt der Imkerverein Bad Sooden-Allendorf bzw. ein beauftragter Landwirt. "Neben den ökologischen Aspekten spart die Stadt Bad Sooden-Allendorf die intensiven Pflegearbeiten auf dem Grundstück ein", erklärt Bürgermeister Frank Hix. "Weiterhin bringt der Stadt Bad Sooden-Allendorf die Umwandlung der Flächen zusätzliche 110.000 Punkte auf ihr Ökokonto bei der Unteren Naturschutzbehörde ein".Von Bürgermeister Frank Hix und dem Leiter der Bauverwaltung Helmut Franke wird deshalb diese ökologische Maßnahme unterstützt, die sich außerdem in das Konzept des Naherholungsgebietes Bruchteiche einpasst.

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