Ernstfall geprobt

Hessisch Lichtenau.Um 18.30 Uhr traf in der vergangenen Woche der Notruf in der Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr Hessisch Lichtenau ei

Hessisch Lichtenau.

Um 18.30 Uhr traf in der vergangenen Woche der Notruf in der Einsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehr Hessisch Lichtenau ein: Feuer in der Orthopdischen Klink Hessisch Lichtenau, ausgelst durch einen Druckknopfmelder.

Auf Station 7 brennt es und Teile der Station sind bereits vllig verqualmt. Ein bergreifen der Flammen auf die darber liegende Station 8 wird befrchtet. Rund 30 Personen sind auf den Stationen eingeschlossen, so die Meldung. Die Rettungskrfte starteten ihre Alarmkette sofort und waren sieben Minuten spter vor Ort.

Eingesetzt waren die Feuerwehren Frstenhagen, Walburg und Hessisch Lichtenau, das Deutsche Rote Kreuz Hessisch Lichtenau, die Schnelle Einsatz Gruppe (SEG) Hessisch Lichtenau und die Waldkappel. Insgesamt nahmen rund 80 Einsatzkrfte der Rettungsdienste sowie rund 50 Personen aus dem pflegerischen und rztlichen Dienst der Orthopdischen Klinik an der bung teil.

An der Einsatzstelle angekommen wurde zunchst die Wasserversorgung aufgebaut. Parallel dazu wurde die Drehleiter vor dem Gebude in Stellung gebracht und mit der Brandbekmpfung begonnen. Am Haupt- und Nebeneingang verschafften sich die Rettungskrfte Zutritt zum Gebude und begannen unmittelbar mit der Rettung der sich noch im Brandbereich befindlichen Patienten und der Versorgung der bereits aus dem Gefahrenbereich evakuierten Patienten.

Den KlinikmitarbeiterInnen war es bis zum Eintreffen der Einsatzkrfte bereits gelungen, die nicht verqualmten Bereiche der Stationen 7 und 8 vollstndig zu evakuieren und die Patienten, die von Schlerinnen und Schlern der Physiotherapieschule dargestellt wurden, zu einem Sammelpunkt zu bringen. Mglich wurde dies durch eine besondere Sicherungseinrichtung, die in der Orthopdischen Klinik vorgehalten wird, durch die im Notfall selbst schwerstkranke Patienten in krzester Zeit aus dem Gefahrenbereich gerettet werden knnen.

Die bung, die auf reges Publikumsinteresse stie, war nach rund 90 Minuten beendet. Dr. Florian Wolf, Oberarzt in der Orthopdischen Klinik, Leitender Notarzt im Werra-Meiner-Kreis sowie Mitinitiator der bung, bedankte sich whrend der Abschlussbesprechung bei allen Teilnehmern und lobte den sehr gut koordinierten Ablauf der bung, sowie das Zusammenspiel zwischen Rettungskrften und Klinikpersonal. Dadurch knnen im Ernstfall entscheidende Minuten gewonnen werden, die oftmals ber Leben und Tod entscheiden.

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