Eschwege: Manfred Lister ist der neue Chef-Liberale

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Manfred Lister. Foto: Privat

Eschwege. In der gut besuchten Mitgliederversammlung der Eschweger FDP wurde unter der Wahlleitung von Matthias Sadowsky Manfred Lister zum neuen Vors

Eschwege. In der gut besuchten Mitgliederversammlung der Eschweger FDP wurde unter der Wahlleitung von Matthias Sadowsky Manfred Lister zum neuen Vorsitzenden des Stadtverbandes der FDP Eschwege gewählt. Anlässlich seiner Wahl führte Lister aus, dass auch in Zeiten schwacher Wahlergebnisse das liberale Themenspektrum einer besonderen Unterstützung bedarf. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit den neuen und alten Mitgliedern des Vorstandes. Zu seinem Stellvertreter wählten die Mitglieder Uwe Ebenau, der als Neueinsteiger in die Politik mit seinen Vorstellungen die Diskussionen bereichern will. Michael May wurde in seinem Amt als Schatzmeister des Stadtverbandes bestätigt.

Beisitzer im neuen Vorstand sind Ute Alig-Götting, Rudolf Baum, Joachim Fehr, Ingrid Hempfing, Jutta Thiele und Dr. Wolfram Weniger. Zum Europa-Beauftragten ernannten die Mitglieder Frank Bewersdorf. Kassenprüfer wurden Henry Thiele und Klaus Volkmar, der Fraktionschef der Liberalen im Stadtparlament.

Breiten Raum nahm in der allgemeinen Aussprache das Thema Stadthalle ein. Einmütig unterstützten die Mitglieder die Zielsetzung der FDP-Fraktion die Zukunft der Stadthalle durch einen Hotelbetrieb abzusichern, der auch die Bedeutung Eschwege als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums unterstreicht. Keine der möglichen Varianten dürfen aus ideologischen Gründen ausgeschlossen werden. Eschwege benötige eine Stadthalle mit Hotelbetrieb um die Anstrengungen zur Förderung des Tourismus zielorientiert zu unterstützen.

Die Ideen einer Neugestaltung des Schlossplatzes sollen sich nach Auffassung der FDP an zwei Kernzielen orientieren: Ersten soll kurzfristig das Parkhaus im Bereich des Spenner`schen Grundstückes errichtet werden, um die leidige aber verständliche Diskussion um die Schloss-Galerie abzuschließen. Zweitens ist bei der Verkehrsgestaltung darauf zu achten, dass die Verkehrsführung keine neuen Belastungen für die anderen Strassen des Altstadtrings hervorrufen. Den Anwohnern der Gartenstraße ist keine zusätzliche Belastung zuzumuten. Da eine alternative Verlagerung der Verkehrsströme uns derzeit nicht möglich erscheint und aufgrund der hohen Verkehrsbelastung auf dem Schlossplatz, warnen die Liberalen vor einem forcierten Umgestalten des Platzes. Dies würde allenfalls zu einer Verschärfung der Verkehrssituation und nicht zu einer Aufwertung des Platzes führen..

Kritisch hinterfragt wurde von den Mitgliedern der Versammlung die Umgestaltung des Marktplatzes mit einer Zweiteilung in einen Rathausplatz vor dem Rathaus und einer begrünten Parkfläche im östlichen Teil. Vor dem Hintergrund der städtischen Finanzen müsse man sich schon fragen, ob diese Maßnahme nicht zeitlich deutlich zurückgestellt werden kann und muss.

Um die Vermarktung des Geländes der ehemaligen Brotfabrik in Niederhone durch den Besitzer zu erleichtern wurde vorgeschlagen, das Areal durch die Auffüllung mit Muttererde attraktiver zu gestalten. Einen entsprechenden Vorschlag, der die Stadt nicht belastet, wird man über den Ortsbeirat Niederhone einbringen

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