Eschweger CDU-Chefin: "Jörg Heinz ist ein Spalter und Scharfmacher"

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Eschwege. Die Reaktion der Eschweger CDU auf die Kandidaten-Nominierung der SPD ließ nicht lange auf sich warten.

Eschwege. "Wir nehmen den SPD-Kandidaten sehr ernst. Aber seine Kandidatur bedeutet auch, dass die Eschwegerinnen und Eschweger eine klare Auswahl haben. Auf der einen Seite Alexander Heppe, einen jungen dynamischen Bürgermeister, der eine gute Leistungsbilanz vorzuweisen hat und dabei immer ein offenes Ohr für

die Interessen aller Bürger hat und auf der anderen Seite Jörg Heinz als Spalter und Scharfmacher, der nur die Interessen der SPD kennt", kommentiert die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Angelika Knapp-Lohkemper die Kandidatenkür der Eschweger Sozialdemokraten.

"In den Berichten wird deutlich, dass es Jörg Heinz und den Genossen nur um die Rückeroberung einer Machtposition geht. Das unterscheidet ihn dann auch deutlich von Alexander Heppe, dem es um das Wohl der Stadt geht", so Knapp-Lohkemper.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU in der Stadtverordnetenversammlung, Claus Hamp, erlebt den SPD-Kandidaten seit Jahren in den Sitzungen der Gremien: "Ich befürchte einen schmutzigen Wahlkampf. Ich kenne Jörg Heinz als durchaus intellektuellen Menschen. Leider will er nicht sachlich diskutieren, sondern bügelt jede andere Meinung polemisch ab. Gerne stört er auch Redner anderer Fraktionen mit Zwischenrufen oder lacht sie hämisch aus, wenn sie ans Rednerpult gehen", berichtet der Stadtverordnete.

Hier geht's zum Artikel "Es ist amtlich: Jörg Heinz will Bürgermeister werden"

Die CDU sieht keine Eile, die Nominierung von Alexander Heppe jetzt auch zeitnah durchzuführen. "Es ist richtig und wichtig, ihn zu nominieren, weil er als Hauptverwaltungsbeamter und vor allem als Mensch eindeutig die bessere Besetzung ist. Wir werden den Bürgermeister wie geplant bei der regulären Jahreshauptversammlung Ende des Jahres zur Wiederwahl nominieren. Alexander Heppe macht eine gute Arbeit für Eschwege und jeder in der CDU will, dass er weiter Bürgermeister bleibt und wird dafür kämpfen", so Knapp-Lohkemper abschließend.

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