Hut ab vor den Eschweger Handballern

Auf ein paar Worte... von LARS WINTERDas kennt man eigentlich nur aus dem Fernsehen, wenn solch sportliche Randerscheinungen wie die Bayern mal wieder

Auf ein paar Worte... von LARS WINTER

Das kennt man eigentlich nur aus dem Fernsehen, wenn solch sportliche Randerscheinungen wie die Bayern mal wieder eine Deutsche Meisterschaft auf dem Rathaus-Balkon feiern.

Am Sonntag waren Deutsche Meister dann wirklich eine Randnotiz, denn die Eschweger Handballer standen auf dem Rathaus-Balkon ihrer Stadt und lieen sich fr den Aufstieg in die Oberliga von ihren Fans feiern. In schmucken Cabriolets vorgefahren, lieen es die ,Blauen bei ihrem Empfang auf dem Marktplatz richtig krachen.

Und das hatte sich die Mannschaft von Matthias Mller auch verdient. Viel souverner als die Eschweger Handballer kann man eine Meisterschaft nicht einfahren. Davor kann man nur seinen Hut ziehen. Und den vor allem auch vor der Entscheidung des Meister-Trainers Mller. Nur die Wenigsten schaffen es in Zeiten des Erfolges loszulassen...

Dass dies nicht der letzte Erfolg der Eschweger Handballer sein wird, dafr steht Mllers Nachfolger Uli Faber. Denn sein Name steht nicht fr Mittelma, auch wenn die Oberliga ein ganz anderer sportlicher Mastab ist als es die Landesliga war.

Mit dem sportlichen Leiter Christoph Henke und der Vereinsfhrung um Uwe Gondermann hat Faber nicht nur Ur-Eschweger an seiner Seite, sondern auch Handball-Kompetenz erster Gte.

Dem Handball-Fan braucht daher nicht bange zu sein, dass das Flaggschiff in Sachen Handball im Kreis einen hnlichen Schiffbruch erleidet wie es vor einigen Jahren der Fall war.

Man darf sich als Handball-Interessierter also freuen, dass der Kreis jetzt endlich wieder hherklassigen (mnnlichen) Handballsport zu bieten hat. Das tut allen Handballern, wovon es entlang der Werra nun wahrlich nicht wenige gibt, verdammt gut. Wie sehr, das haben die letzten Heimspiele der Eschweger gezeigt. Die Handballhalle ist wieder ,in und das zeigt, wie gut attraktiver Sport von den Brgern angenommen wird. Ein Pfund mit dem man wuchern kann, denn von 700 und mehr Zuschauern durfte man einige Jahre nur trumen.

Ein Traum knnte auch fr die Wanfrieder Handballer in Erfllung gehen. Und wieder muss man diesbezglich vor den Eschwegern den Hut ziehen dieses Mal allerdings vor der zweiten Mannschaft. Mit ihrem Sieg gegen den Wanfrieder Konkurrenten um die Meisterschaft, Gensungen/Felsberg II, hat der ETSV das Tor zur Landesliga fr den Nachbarn ganz weit aufgestoen. Sollte es fr die Brombeermnner mit dem Aufstieg klappen, wre auch wieder eine heimische Mannschaft in der Landesliga vertreten. Und vor dieser Klasse muss den Wanfriedern mit, so hrt man, vier Neuzugngen aus dem Ringgau, ebenfalls nicht bange sein.

Der Handball im Kreis ist auf einem guten Weg. Und vielleicht fhrt der Weg irgendwann ja wieder auf den Rathaus-Balkon. Die Wanfrieder mssten zwar erst einen anbauen, aber schn wrs in beiden Stdten. Denn erfolgreiche Sportler sind ein wunderbares Aushngeschild fr den Werra-Meiner-Kreis und davon knnen wir gar nicht genug haben.

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