Eschweger wollen, dass Eschwege weniger Geld ausgibt

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Eschwege. Eine bisher einmalige Aktion mit der UniKassel: Ergebnisse der Bürgerbefragung zum städtischen Haushalt vorgestellt.

Eschwege. Am Dienstag wurden die Ergebnisse der Bügerbefragung zum Eschweger Haushalt vorgestellt. Von 3.000 Bürgern beteiligten sich 1.245 an der anonymen Befragung."40 Prozent Rücklaufquote ist klasse. Die

Ergebnisse sind repräsentativ in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppen, Anzahl der Kinder und Erwerbstätigkeit", freut sich Erster Stadtrat Reiner Brill gemeinsam mit den Wissenschaftlerin der Uni Kassel, Dr. Manuela Pötschke und Dr. Bernd Reef, die für Erstellung und Auswertung des Fragenkatalogs zuständig waren.

Auffallend war, so Brill, dass sich überdurchschnittlich viele Eschweger mit einem höheren Schul- und Berufsabschluss beteiligt haben.

 Die Ergebnisse im einzelnen:

- Die Befragten identifizieren sich in einem hohen Maße mit ihrer Heimatstadt und fühlen sich mit ihre sehr verbunden.

- Wichtig ist den Eschwegern/-innen vor allem, dass die Stadt einen gepflegten Eindruck macht und für Kinder und ihre Familien attraktiv ist.

- Der Ausgleich des defizitären Haushaltes ist für die große Mehrzahl der Befragten eine ganz wichtiges Ziel.

- Als Maßnahmenpaktet zum Haushaltsausgleich werden in gleiche Ausprägung favorisiert a) gleich starke Veränderungen bei den Einnahmen und Ausgaben b) geringere Erhöhung der Einnahmen und deutliche Reduzierung der Ausgaben

- Die höchste Akzeptanz bei den Einsparungen ist in den Bereichen Kommunale Selbstverwaltung sowie Sport und Kultur zu verzeichen

- Die geringste Akzeptanz bei den Einsparungen ist bei den Themenbereichen Familie und Soziales sowie kommunale Infrastruktur zu registrieren

- Um die Einnahmeseite zu verbessern wird die Anhebung der Gewerbesteuer vor der Anhebung der Grundsteuer bevorzugt

- Auf wenig Gegenliebe stoßen die Erhöhung von Elternbeiträgen für Kindertagesstätten

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