"Eschweges gute Stube" ist eröffnet

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Freigabe nach 13 Monaten Umbauzeit: (v.li.) Ruediger Traebing (Fachdienst Tiefbau), Buergermeister Alexander Heppe, Stadtverordnetenvorsteher Karl Montag, Marktplatz-Planer Michael Triebsvetter (GTL Landschaftsarchitektur) und Engelbert Thielemann (Fachdienstleiter Bauen und Planen). Fotos: Winter

Eschwege. Es ist vollbracht: Nach 13 Monaten Bauzeit wurde heute Mittag der Eschweger Marktplatz eröffnet und damit auch für den Verkehrfreigegeben.

Eschwege. Es ist vollbracht: Nach 13 Monaten Bauzeit wurde heute Mittag der Eschweger Marktplatz eröffnet und damit auch für den Verkehr

freigegeben. Bürgermeister Alexander Heppe dankte in einer kurzen Ansprache den Anwohnern und Geschäftsleuten für ihre Geduld, die an Lärm, Staub und Dreck einiges ertragen mussten. "Der neue Marktplatz ist ein Wir-Platz, denn die Bürger waren mit eingebunden, machten Vorschläge, die in der Planung berücksichtigt wurden", so Heppe. Als "Eschweges gute Stube" bezeichnete er den über 3.000 Quadratmeter großen Platz, der am 1. Juni beim großen Kinderfest erstmals mit richtig Leben gefüllt wird.

Vor dem Durschneiden des obligatorischen Bandes, womit heute Mittag die letzte Hürde auf dem ebenerdigen Platz beseitigt wurde, stand die Abnahme durch die Bauaufsicht, den verantwortlichen Bauingenieur Ulrich Herbold, und Vertreter der am Umbau beteiligten Firmen sowie des städtischen Bauamtes und der Stadtwerke an. "Ein paar Kleinigkeiten müssen nachgebessert werden. Angesichts der Größe des Platzes kann man hier aber wirklich von winzigen Maßnahmen sprechen", so Herbold vom Eschweger Ingenieurs-Büro Henke & Herbold.

Stolperfallen müssen beseitigt werden

So müssen manch "Stolperfallen" entfernt werden, zum Beispiel teilweise die Kanten der Ablaufrinne längs des Marktplatzes, manche Fugen müssen nachgebessert werden und auch die Kanten an der Bushaltestelle müssen angeschrägt werden. Weiterhin sitzen einige Schiebekappen,

unter denen sich die Wasser- und Gasanschlüsse der Häuser befinden, zu tief und müssen auf die Höhe des Pflasters angepasst werden. Leichte Niveauversprünge wurden auch an kleinen Stellen des Pflasters festgestellt, wo sich heute bei Dauerregen Wasser etwas anstaute (sehen Sie hierzu auch die untenstehende Bildgalerie). "Bei 3.200 Quadratmeter Pflasterfläche sind das aber nur Nuancen", so Heppe.

Pro Kopf-Kosten von sechs Euro

Der städtische Kostenanteil beträgt 740.000 Euro, die zu 70 Prozent durch Fördermittel gedeckt sind. "Legt man den endgültigen Nettopreis auf die Einwohner Eschweges um, entsteht ein Kostenanteil pro Bürger von sechs Euro", rechnete Platz-Planer Michael Triebswetter vor.

Der Tochterfirma der Stadt, den Stadtwerken, entstanden durch die Installierung der unterirdischen Travostation und neuer Hausanschlüsse für die Anwohner Kosten in Höhe von 495.000 Euro.

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