Facettenreicher Ton

Den Rohstoff Ton in allen Facetten, das zeigt die aktuelle Sonderaustellung Aus der Grube in den Ofen, die am vergangenen Mittwoch im Gl

Den Rohstoff Ton in allen Facetten, das zeigt die aktuelle Sonderaustellung Aus der Grube in den Ofen, die am vergangenen Mittwoch im Glas- und Keramikmuseum Groalmerode erffnet wurde. Von der Gewinnung bis zur Verwendung zum Beispiel in der technischen Keramik oder im Kunstobjekt wird den Besuchern Ton und Keramik aus dem Westerwald geboten. Diese Ausstellung haben wir konzipiert, um das Image der Keramik zu verbessern und der nachwachsenden Generation den Rohstoff Ton in all seinen Facetten nherzubringen, sagt Monika Gass (Leiterin des Keramikmuseums Westerwald, Hhr-Grenzhausen). Denn initiiert hat diese Wanderausstellung das Keramikmuseum Westerwald, der Bundesverband Keramische Rohstoffe, Tonbetriebe und das Landesamt fr Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz.

Nach Groalmerode geht die Ausstellung nach Berlin zur Landesvertretung Rheinland-Pfalz. Die Realisierung der Sonderausstellung in dem Groalmerder Museum ist der Beitrag des Geschichtsverein Groalmerode in Kooperation mit der Stadt Groalmerodezum Heimatfest. Brgermeister Andreas Nickel freute sich, das sich der Geschichtsverein so stark fr das Heimatfest einsetze. Mit der Prsentation der Ausstellung und den begleitenden Fhrungen, unterstich er in seiner Rede zur Ausstellungserffnung.

Unter den Gsten die zur Erffnung gekommen waren, war auch Jacqueline Goldmann, erste Vorsitzende des Gewerbevereins Groalmerode und viele mehr. In der Ausstellung werden Historie und Neuzeit verbunden und sogar das Spaceshuttle ist isoliert mit keramischen Fasermaterial, erfhrt man. Ton oder Tonmineralien stecken in vielem drin. Jeder Brger verbraucht in seinem Leben statisisch gesehen ca. 18 Tonnen Ton.

Auch heute noch wird in Groalmerode der gute Ton abgebaut und vor Ort zu hochwertiger technischer Keramik verarbeitet in Produkten wie zum Beispiel Schmelztiegeln oder feuerfesten Spezialsteinen, informierte Wolf Goebel stellvertretender Vorsitzender des Geschichtsverein Groalmerode. Und Ute Harder Vorsitzende des Geschichtsvereins Groalmerode: Wir sind stolz darauf, das diese Ausstellung hier prsentiert wird.

Gewisse Gemeinsamkeiten zwischen Tonabbau und Verarbeitung in Groalmerode und dem Westerwald kann man in der Sonderausstellung auf jeden Fall entdecken und noch zahlreiche weitere interessante Sachen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Ein Engländer in Gottsbüren: Aus einem Fachwerkhaus wird ein "British Pub"
Landkreis Kassel

Ein Engländer in Gottsbüren: Aus einem Fachwerkhaus wird ein "British Pub"

Der Brite David Gunson renoviert ein rund 400 Jahre altes Fachwerkhaus am Kirchhof in Gottsbüren. Hier soll im Frühjahr 2019 ein "British Pub" entstehen: Mit …
Ein Engländer in Gottsbüren: Aus einem Fachwerkhaus wird ein "British Pub"
Stadt Kassel bietet Müttern Ort zum Stillen an
Kassel

Stadt Kassel bietet Müttern Ort zum Stillen an

Noch immer werden Mütter schräg angeschaut, wenn sie in der Öffentlichkeit zum Stillen ihr Baby an die Brust legen. Die Stadt Kassel hat nun mit dem ersten Stillraum in …
Stadt Kassel bietet Müttern Ort zum Stillen an
Elf Jubilare  – 305 Dienstjahre
Hersfeld-Rotenburg

Elf Jubilare – 305 Dienstjahre

Bad Hersfeld. Auf insgesamt 305 Dienstjahre bringen es die 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Hersfeld-Rotenburg, die vor wenigen
Elf Jubilare – 305 Dienstjahre
Vorsicht bei Insektenstichen: In diesem Jahr sind sie besonders häufig
Waldeck-Frankenberg

Vorsicht bei Insektenstichen: In diesem Jahr sind sie besonders häufig

Waren es im ersten Halbjahr 2017 nur 20 Patienten, suchten bis Juli 2018 bereits über 100 Patienten nach Insektenstichen die Ambulanz in Korbach auf.
Vorsicht bei Insektenstichen: In diesem Jahr sind sie besonders häufig

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.