Freie Waldorfschule Eschwege: Umweltpreis-Sieger 2019 pflanzten letzten Baum in der Obstbaumallee

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An die Schaufel, fertig, los: (v.li.) Umweltdezernent Dr. Rainer Wallmann, der Geschäftsführer der freien Waldorfschule, Hans-Peter Gumpricht, und Gabriele Maxisch, die Energiebeauftragte des Kreises, freuen sich mit Schülern der Waldorfschule, den neunten und letzten Baum in der Obstbaumallee zu pflanzen.

Ehrenamtliches Engagement für Umwelt, Natur und Klima zeichnet der Werra-Meißner-Kreis auch in diesem Jahr wieder mit dem Umweltpreis aus. Bewerben kann sich bis zum 1. April jede Gruppe, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement, das nicht aus dem politischen Bereich kommt, das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz schärft.

Werra-Meißner - Schwerpunkt sind dabei Projekte von Kinder und Jugendlichen, daher sind alle Schulen, Kindergärten sowie Vereine und Verbände oder Gruppen aufgerufen, mitzumachen und sich für den Umweltpreis zu bewerben. Auch Mehrfachbewerbungen sind möglich, wenn sich eine Gruppe in einem der Vorgängerwettbewerbe beteiligt hat, kann sie mit einem neuen Projekt wieder antreten. Preisgeld sind 2.500 Euro, wie der Betrag sich aufteilt, hängt von der Anzahl der Ausgezeichneten ab.

Im vergangenen Jahr gewannen die Schüler der Waldorfschule in Eschwege den Hauptpreis, sie stellten beim offiziellen Pressetermin für den Umweltpreis 2020 ihr Vorjahresprojekt vor. Außerdem pflanzten sie den letzten der neun neuen Obstbäume, die mit dem Preisgeld angeschafft wurden. Die Schüler der zehnten Klasse haben sich mit den Themen Müll und Müllervermeidung, Ernährung und Mobilität beschäftigt. Sie haben Vorträge erarbeitet und sie den Schülern der vierten Klasse vorgetragen. Die haben ihr erworbenes Wissen an die dritte Klasse weiter gegeben. „Es freut mich besonders, dass die älteren Schüler den jüngeren etwas weiter gegeben haben, sie sind Vorbilder und an ihnen orientieren sich die jüngeren oft viel stärker, als an Erwachsenen. Unser Konzept geht auf“, freute sich Gabriele Maxisch, die Energiebeauftragte und Projektleitung im Fachbereich Bauen und Umwelt des Werra-Meißner-Kreises.

Eine Schülergruppe hat die Deckel von PET-Flaschen gesammelt und abgegeben und damit Polio-Impfungen finanziert. „Wir wollen die Menschen an der Basis befragen, deren Tipps und Ideen weiter geben, damit auch andere die Möglichkeit bekommen, etwas für Umwelt- und Naturschutz zu tun. Es sind die vielen kleinen Dinge, die etwas Großes bewirken. Wir brauchen Multiplikatoren, die die Ideen für zukünftige Generationen mit nach Hause nehmen“, formulierte Dr. Rainer Wallmann, der Umweltdezernent des Werra-Meißner Kreises.

Die Unterlagen können per Post oder per E-Mail (gabriele.maxisch@werra-meissner-kreis.de) unter dem Kennwort „Umweltpreis” an den Werra-Meißner-Kreis gesandt oder persönlich bei der Umweltberaterin, Gabriele Maxisch, Honer Str. 49, 37269 Eschwege, Zimmer 102, abgegeben werden. Bei ihr gibt es auch weitere Informationen.

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