Im JUZ geht’s weiter, aber ohne Mensink

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Bad Sooden-Allendorf. Zum 1. Februar verlässt Annette Mensink beruflich Bad Sooden-Allendorf. Elf Jahre war sie im sozialen Bereich in der Badestadt

Bad Sooden-Allendorf. Zum 1. Februar verlässt Annette Mensink beruflich Bad Sooden-Allendorf. Elf Jahre war sie im sozialen Bereich in der Badestadt tätig. Davon acht Jahre als erste Schulsozialarbeiterin an der Rhenanus-Schule und dann dreieinhalb Jahre als Leiterin des AWO-Jugendzentrums der Stadt.

"Dass ich den Job nicht bis zur Rente machen kann, war mir klar. Ich wollte ja nicht irgendwann mit dem Rollator hier reingefahren kommen", scherzt Mensink. Aber die Arbeit mit jungen Menschen wird sie nun nicht aufgeben: "Mein Traum war es schon immer mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten." Daher wird sie auch in Zukunft als Leiterin der Kita "Gelsterzwerge" in Großalmerode für 115 Kinder und 19 Erzieherinnen Verantwortung übernehmen.

In Zeiten des Schutzschirms bedeutet die offene Stelle als JUZ-Leiter, aber nicht das sie nicht wieder besetzt werden soll. Bürgermeister Frank Hix und Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales, Edith Müller, betonten das es im JUZ weiter geht. "Die erfolgreiche Arbeit von Annette Mensink wird weiter gehen. Wir wünschen uns einen nahtlosen Übergang, aber die Bewerbungen gehen bei der AWO ein", sagte Bürgermeister Hix. Dennoch würde die Stellenbesetzung in enger Absprache mit der Stadt stattfinden.

"Wer auch immer Nachfolger von Annette Mensink wird, wird tiefe Spurrillen vorfinden", sagte Hix und wies auf die richtungsweisende Funktion der Spurrillen hin. Denn mit der Arbeit, ob bei den Ferienspielen oder in den Jugendräumen auf den Ortsteilen, habe sie "einfach tolle Arbeit" geleistet.

"Die Arbeit war immer spannend und es war immer was los. Natürlich hätte ich auch weiter gemacht, aber die Stelle hatte einfach gepasst", so Mensink.Dennoch würde sie die Stadt nicht komplett verlassen: "Als Münsterländerin bin ich hier angekommen und  es ist ja auch ein Stück Heimat hgeworden. Ich bleibe der Stadt also weiterhin als Bürgerin erhalten."

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