Großalmerode soll 97.700 Euro mehr für Kinderbetreuung zahlen

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Großalmerode. AWO setzte Kosten für Kindergärte zu niedrig an.

Großalmerode. "Normal würden wir mit keinem Unternehmen mehr zusammenarbeiten, wenn es solche Kostenpläne aufstellt wie die AWO", erklärte Uwe Range Fraktionsvorsitzender der Wählergemeinschaft Großalmerode (WG). Vor rund einem halben Jahr musste die Stadt 240.000 Euro an Nachforderungen an die AWO zahlen.Jetzt ist klar, auch in diesem Jahr werden 97.700 Euro mehr fällig.Bürgermeister Andreas Nickel erklärte in seinen Ausführungen, "die AWO hat unter anderem die Kosten für die Mittagsessen viel zu niedrig angesetzt"."Eine eingeleitete Prüfung des Jahresabschlusses durch die Verwaltung und die anschließende Erörterung und Abstimmung mit der AWO haben ergeben, dass die Wirtschaftsplandaten der AWO nicht auskömmlich sind und die bisher (...) veranschlagten allgemeinen Betriebskostenzuschüsse nicht ausreichen, um den AWO-Bedarf zu decken", heißt es in den Erläuterungen für die Stadtverordneten.Diese Betriebskostenzuschüsse belaufen sich nach eingehender Prüfung nun nicht mehr auf 595.500 Euro, sondern auf 693.200 Euro.

"Alternativen prüfen"

"Es ist mir unbegreiflich, wie man so am Bedarf vorbeiplanen kann. Dadurch, dass die AWO permanent Nachforderungen stellt, die wir zahlen müssen, sind alle Einsparungen, die wir zukünftige im Haushalt erzielen hinfällig. Man kann sagen, durch das Schreckgespenst AWO werden wir keinen ausgeglichenen Haushalt erzielen können. Wir sollten daher Alternativen prüfen", so Range.Die Kirche würde laut Nickel nur dann ein Angebot zur Betreuung der Kinder abgeben, wenn eine öffentliche Ausschreibung stattfindet.Am Ende der Debatte stimmten dann 18 von 25 Stadtverordneten dafür, die 97.700 Euro zusätzlich im Haushalt zu veranschlagen.Einig war man sich jedoch darin, dass Alternativen zur Betreibung der Kindergarten geprüft werden sollen.

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