Großalmerode und Sontra starten Projekt der virtuellen Vermarktung

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Testen den neuen virtuellen Stadtrundgang: (v.li.) Thomas Eckhardt (Bürgermeister Sontra), Thomas Rychly (vr easy), Dr. Lars Kleeberg (WfG) und Finn Thomsen (Bürgermeister Großalmerode).

Die beiden Städte nehmen als erste im Kreis am Projekt der virtuellen Vermarktung von Gewerbeflächen teil.

Sontra/Großalmerode - Die Neuansiedelung von Gewerbebetrieben im ländlichen Raum ist ein wichtiges Thema für die Stärkung der Wirtschaftskraft einer Region. „Wir bieten hier im Kreis auch viele Flächen für Betriebe, nun gehen wir in der Vermarktung dieser Flächen neue Wege“, sagt Dr. Lars Kleeberg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner (WfG). Denn, so Kleeberg, die Flächen stehen im Wettbewerb mit anderen Regionen. Daher müsse man sich stärker vom Wettbewerb abgrenzen.

Die Kommunen Sontra und Großalmerode   sind die ersten kreisweit, die mit dem Pilotprojekt starten. Per virtuellem Rundgang können Interessierte Informationen über verfügbare Gewerbe- und Wohnflächen erhalten und sich interaktiv die Gebäude von innen ansehen. „Hinter den Bildern und Rundgängen sind so viele Informationen wie möglich gesammelt“, sagt Thomas Rychly von der Firma vr easy, die die 360 Grad Ansichten erstellt hat.

So sind nicht nur die Ansprechpartner hinterlegt, sondern auch die Flächengröße und der Preis. Auch über die Stadt und ihre Infrastruktur geben die Rundgänge Aufschluss, wie zum Beispiel über Einkaufs- und Freizeitangebote, Verkehrsanbindung, Schulen, etc. „Ein großes Areal in Sontra ist beispielsweise der Husarenpark. Hier erreichen mich auch Anfragen von weit außerhalb, wo die Interessenten nicht einfach schnell vorbei kommen und sich das Gebäude anschauen können“, sagt Bürgermeister Thomas Eckhardt (Sontra). Mit dem virtuellen Rundgang könnten sie sich so einen ersten Eindruck verschaffen. Auch Neubaugebiete beider Kommunen sind im System vorhanden. „Menschen, die hier arbeiten, wollen vermehrt auch hier wohnen. Diese Verbindung wird immer wichtiger. Und mit der Lebensqualität bei uns im Kreis können wir punkten“, sagt Finn Thomsen (Großalmerode). Dort sind vor allem Flächen aus dem ehemaligen Kohleanbau vorhanden, sowie Freiflächen rund um den Exbergsee.

Die Daten pflegen die Kommunen und die WfG direkt im System ein, die Informationen sind also immer aktuell. „Durch alle zusammen gefassten Informationen können sich Interessierte einen ersten Blick verschaffen und ihr weiteres Vorgehen planen. Modern und aktuell, das ist bei Bebauungsplänen oder ähnlichem nicht immer der Fall“, so Kleeberg.

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