Großschadenslage im neuen Bebenrothtunnel - Katastrophenschutzübung des Werra-Meißner-Kreises

+

Unterrieden. Aus Sekunden werden Minuten und das Adrenalin steigt bei allen Beteiligten. Auch wenn es nur eine Übung war, von Rettungskräften und de

Unterrieden. Aus Sekunden werden Minuten und das Adrenalin steigt bei allen Beteiligten. Auch wenn es nur eine Übung war, von Rettungskräften und den Freiwilligen, die die Rolle der Opfer übernommen haben, wurde bei der diesjährigen Katastrophenschutzübung des Werra-Meißner-Kreises im Bebenrothtunnel alles abverlangt. Denn dort wurde der Ernstfall geprobt, damit im Fall der Fälle alle Handgriffe sitzen.

Als Übungsszenario wurde ein Zug angenommen, der wegen eines technischen Defekts im neuen Bebenrothtunnel liegengeblieben ist. Aufgrund des Defekts sind Teile des Zuges in Brand geraten, was eine starke Rauchentwicklung im Tunnel zur Folge hatte. Die Reisenden, sofern sie noch gehfähig waren, flüchteten daraufhin zu den Portalen und durch den Rettungsstollen zum alten Tunnel.

Beim Eintreffen der Einheiten von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW sind bereits einige Reisende an den Tunnelportalen den Einsatzkräften entgegengekommen. Die genaue Anzahl der Reisenden und Art der Verletzungen war den Rettungskräften nicht bekannt.

Durch das Team der "crash art" Unfalldarstellung wurden die zu spielenden Opfer präpariert und vom DRK entsprechend instruiert. Insgesamt wurden so fünf Schwerstverletzte, mit Brandverletzungen oder schwerem Schädelhirntrauma, 30 Leichtverletzte mit Schnittwunden und Prellungen sowie zirka 30 unverletzte Reisende simuliert.

Insgesamt waren 110 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW sowie 100 Rettungskräfte des DRK vor Ort.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Kriminalstatistik 2019 im Werra-Meißner-Kreis: Aufklärungsquote liegt bei 64,1 Prozent

Die Zahl der Straftaten im Werra-Meißner-Kreis verzeichnete im vergangenen Jahr einen deutlichen Rückgang. Das teilt die Polizeidirektion Werra-Meißner in ihrer …
Kriminalstatistik 2019 im Werra-Meißner-Kreis: Aufklärungsquote liegt bei 64,1 Prozent

Sachbeschädigungen in Eschwege: Tatverdächtiger ist in der Psychiatrie

Der Tatverdächtige, der am Freitag vergangener Woche gleich für mehrere Sachbeschädigungen, unter anderem an der Friedhofskapelle in Eschwege und einem Steinmetzbetrieb …
Sachbeschädigungen in Eschwege: Tatverdächtiger ist in der Psychiatrie

Unfall in Sontra: Rollerfahrer wird schwer verletzt

Am heutigen Donnerstagmorgen kam es gegen 7.55 Uhr in der Ortslage von Sontra zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 65-jähriger Mann aus Sontra schwer verletzt wurde. Die …
Unfall in Sontra: Rollerfahrer wird schwer verletzt

71-Jähriger gab sich in Eschwege als Abgesandter des Papstes aus

Am Dienstagabend erhielt die Polizei in Eschwege eine telefonische Mitteilung vom katholischen Pfarramt in Eschwege. Eine Mitarbeitern des Pfarramtes setzte die Beamten …
71-Jähriger gab sich in Eschwege als Abgesandter des Papstes aus

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.