Gutes bewahren – Zukunft gestalten

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Eschwege. Vor 20 Jahren wurde die Sparkassen-Stiftung gegründet.

Eschwege. "Stiftung bewegt. Stiftung fördert. Stiftung gestaltet. Stiftung bewahrt. Stiftung sichert die Zukunft" – das ist das Gedanke der Sparkassen-Stiftung Werra-Meißner, die vor 20 Jahren aus der Taufe gehoben wurde. "In den letzten 20 Jahren seit der Gründung wurden über 250 Projekte gefördert. Viele davon hätten ohne die finanzielle Unterstützung der Sparkassen-Stiftung nicht realisiert werden können", machte Sparkassen-Chef Frank Nickel bei der Jubiläumsveranstaltung in den Räumen des Kreditinstituts deutlich, zu der 150 geladene Gäste zusammenkamen. Darunter auch die Begründer der Stiftung – der damalige Verwaltungsratsvorsitzende Landrat Dieter Brosey und der Vorstandsvorsitzende Heinrich Keller. "Sie haben diese Stiftung auf den Weg gebrach, um mit ihr das ehrenamtliche Engagement der Menschen in unserer Region nachhaltig finanziell zu unterstützen", so der Vorsitzende des Kuratoriums Landrat Stefan Reuß.

Gemeinsam mit den Mitgliedern des Stiftungskuratoriums konnten in den vergangenen zwei Jahrzehnten die unterschiedlichsten Projekte verwirklicht werden. Dabei wurden die Bereiche Kunst und Kultur, Denkmalpflege und Denkmalschutz, Heimatpflege und Heimatgedanke, Naturschutz und Landschaftspflege, Wissenschaft und Forschung, Volks- und Berufsbildung, Jugend- und Altenpflege sowie Rettung aus Lebensgefahr berücksichtigt.Durch die finanzielle Unterstützung der Sparkassen-Stiftung konnte sich die Suchhundestaffel Werra-Meißner beispielsweise Funkgeräte anschaffen. Der Naturpark Werra-Meißer – an diesem Abend vertreten durch Marco Lenarduzzi – konnte gleich mehrere Projekte durch die einen finanziellen Beitrag ermöglichen. So tragen Gold- und Pechmarie ebenso die Handschrift der Sparkassen-Stiftung wie das Loipenhaus und der barrierefreie Weg auf dem Hohen Meißner. Die jüngste Förderung wird für den neuen Premiumwanderweg im Ringgau in Anspruch genommen werden.Ein weiterer Gast an diesem Abend war Dr. Wolfgang Kistner vom Geschichtsverein in Großalmerode, der unterstützend bei der Entstehung des Glas- und Keramikmuseums mitgewirkt hat. Auch hier wurde die Sparkassen-Stiftung in einigen Bereichen aktiv und förderte unter anderem den Museumsführer."Anhand dieser Vorträge sehen Sie wie vielfältig die Stiftung ist – und das sind gerade mal drei von insgesamt 251 Projekten", so Frank Nickel, der auch fünf der insgesamt 26 Stipendiaten in seinen Räumlichkeiten begrüßen konnte. Denn seit 2009 engagiert sich die Sparkassen-Stiftung im Rahmen der Nachwuchsförderung durch Vergabe von Stipendien.

Insgesamt verfügt die Sparkassen-Stiftung über ein Kapital von 2.225.000 Euro – nach der Jubiläumsveranstaltung sogar über 500.000 Euro mehr. Denn Nickel hielt für den Kuratoriumsvorsitzenden Reuß noch eine Überraschung bereit. "Pro 20.000 Euro Einlage, gehen 100 Euro in die Stiftung", so der Sparkassen-Chef, der symbolisch einen Scheck überreichte.Im Anschluss an den offiziellen Teil waren die Gäste, darunter auch ein Großteil der Bürgermeister aus dem Werra-Meißner und viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, zum "Come Together" eingeladen, bei dem man nicht nur das köstliche Buffet vom Teichhof aus Grandenborn genießen konnte, sondern auch miteinander ins Gespräch kam. (sli)

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