Hessisch Lichtenau feierten am Wochenende seine 725-Jahrfeier

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Hessisch Lichtenau. Das Bürgerhaus war voll mit Gästen, die zum Festakt des 725. Stadtjubiläums gekommen waren.

Hessisch Lichtenau. Das Bürgerhaus war voll mit Gästen, die zum Festakt des 725. Stadtjubiläums gekommen waren und vom Lichtenauer Bürgermeister Jürgen Herwig begrüßt wurden. Darunter befand sich auch eine 19-köpfige Delegation der Schwesterstadt Dessel, die Herwig ein Hemd mit den beiden Stadtwappen als Geschenk mitbrachten."Im Jahr 1289 wurde Hessisch Lichtenau erstmals erwähnt und entwickelte sich dann zu einer Stadt mit mehr Einnahmen als Ausgaben", erklärte Landrat Stefan Reuß in seiner Rede. Doch diese Zeiten sind vorbei. Zwar wuchs die Stadt, besonders nach der Gebietsreform zwischen 1970 und 1974, doch eingenommen wird inzwischen weit weniger, als man eigentlich braucht.Im Beitrag von Herwig wurden die wichtigsten "Momente" der Stadt gezeigt: Industrielle Revolution, NS-Verbrechen, Wiedervereinigung und vieles mehr.Viel Beifall bekam Herwig besonders, als er ein Bild vom Schwimmbad zeigte: "Noch haben wir unser frisch saniertes Hallenbad."

Doch nicht alle Entwicklungen seien negativ. Besonders bei zahlreichen ehrenamtlichen Helfern bedankte sich Herwig, da diese, trotz zahlreicher finanzieller Einschnitte, für attraktive Angebote sorgen. "So sorgt etwa seit 2013 der neue Bürgerverein für die Durchführung des Weihnachtsmarktes und des Weinfests", erklärte Herwig.Und so passte dann auch eine Ehrung, die Landrat Reuß an diesem Samstag vornehmen konnte. Denn Heinz Vogt bekam vom Landrat den Ehrenbrief des Landes Hessens überreicht. Der pensionierte Polizist engagiert sich seit vielen Jahren in der Politik und zahlreichen Vereinen.Einige von Lichtenaus Vereinen feiern in diesem Jahr auch besondere Jubiläen, weswegen diese im Rahmen der Feierlichkeiten entsprechend gewürdigt wurden, denn auch die Vereine zählen zu Lichtenaus Stadtgeschichte. So gibt es bereits seit 170 Jahren die Liedertafel, seit 140 Jahren die Kyffhäuser, seit 120 Jahren den HWGHV und TV 1894 Heli sowie seit 50 Jahren die Naturfreunde Fürstenhagen.

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