Hirschhagen: Prüfung der Genemigung zur Styrol-Verarbeitung

Hirschhagen. Wie es mit dem Styrol verarbeitenden Betrieb in Hirschhagen weitergehen wird, ist noch nicht entschieden. Ob die Firma nach den Geruchsbe

Hirschhagen. Wie es mit dem Styrol verarbeitenden Betrieb in Hirschhagen weitergehen wird, ist noch nicht entschieden. Ob die Firma nach den Geruchsbelästigungen, die vor zwei Tagen zu einem Feuerwehreinsatz führten, die Arbeit zumindest vorübergehend einstellen muss, hängt unter anderem von der Menge Styrol ab, die dort wöchentlich verarbeitet wird. Die stark riechende Chemikalie führt in höheren Konzentrationen zu akuten gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Ob ein Styrol verarbeitender Betrieb nach Baurecht oder nach Immissionsschutzrecht zu genehmigen ist, das hängt davon ab, ob er pro Woche 500 Kilogramm Styrol verarbeitet oder mehr. Bis 500 Kilogramm wäre eine Baugenehmigung des Landkreises ausreichend, und die Immissionsschützer beim Regierungspräsidium hätten im Rahmen dieses Genehmigungsverfahrens lediglich ihre Stellungnahme abzugeben. Der Betrieb hat es aber bislang versäumt, eine Baugenehmigung zu beantragen, und deshalb lässt sich die Zuständigkeit derzeit nicht klären. Ungeachtet dieses Problems hat die Umweltabteilung des Regierungspräsidiums für die Bauaufsicht des Werra-Meissner-Kreises eine Stellungnahme erarbeitet. Darin gehen die Immissionsschützer davon aus, dass eine Gesundheitsbeeinträchtigung für die Umgebung nicht auszuschließen ist, weil die momentanen Ableitbedingungen nicht dem Stand der Technik entsprechen und keine Messergebnisse aus der Umgebung des Betriebes vorliegen.

Sollte die Firma aber eine Genehmigung für die Verarbeitung von mehr als 500 Kilogramm Styrol pro Woche beantragen, wäre ein immissionsschutzrechtliches Verfahren notwendig, das weitergehende immissionsschutzrechtliche Anforderungen erfordern würde, als sie derzeit in dem Betrieb herrschen. Noch heute erwarten die beteiligten Behörden Auskunft des Unternehmens über die Menge Styrol, die dort verarbeitet werden soll.

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Wie es mit dem Styrol verarbeitenden Betrieb in Hirschhagen weitergehen wird, ist noch nicht entschieden. Ob die Firma nach den Geruchsbelästigungen, die vor zwei Tagen zu einem Feuerwehreinsatz führten, die Arbeit zumindest vorübergehend einstellen muss, hängt unter anderem von der Menge Styrol ab, die dort wöchentlich verarbeitet wird. Die stark riechende Chemikalie führt in höheren Konzentrationen zu akuten gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Ob ein Styrol verarbeitender Betrieb nach Baurecht oder nach Immissionsschutzrecht zu genehmigen ist, das hängt davon ab, ob er pro Woche 500 Kilogramm Styrol verarbeitet oder mehr. Bis 500 Kilogramm wäre eine Baugenehmigung des Landkreises ausreichend, und die Immissionsschützer beim Regierungspräsidium hätten im Rahmen dieses Genehmigungsverfahrens lediglich ihre Stellungnahme abzugeben. Der Betrieb hat es aber bislang versäumt, eine Baugenehmigung zu beantragen, und deshalb lässt sich die Zuständigkeit derzeit nicht klären. Ungeachtet dieses Problems hat die Umweltabteilung des Regierungspräsidiums für die Bauaufsicht des Werra-Meissner-Kreises eine Stellungnahme erarbeitet. Darin gehen die Immissionsschützer davon aus, dass eine Gesundheitsbeeinträchtigung für die Umgebung nicht auszuschließen ist, weil die momentanen Ableitbedingungen nicht dem Stand der Technik entsprechen und keine Messergebnisse aus der Umgebung des Betriebes vorliegen.

Sollte die Firma aber eine Genehmigung für die Verarbeitung von mehr als 500 Kilogramm Styrol pro Woche beantragen, wäre ein immissionsschutzrechtliches Verfahren notwendig, das weitergehende immissionsschutzrechtliche Anforderungen erfordern würde, als sie derzeit in dem Betrieb herrschen. Noch heute erwarten die beteiligten Behörden Auskunft des Unternehmens über die Menge Styrol, die dort verarbeitet werden soll.

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