Hospizdienst sucht neue Helfer und Helferinnen

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Hessisch Lichtenau. Das "Dableiben" in den letzten Stunden kostet und gibt Kraft.

Hessisch Lichtenau. Viele Menschen begleiten ihre sterbenden Angehörige und Freunde. Sie erhalten dadurch einen reichen Erfahrungsschatz, der sie auf ihrem weiteren Lebensweg begleitet. Durch diese Erfahrungen lernt man, dass "dabeibleiben" nicht nur Kraft kostet, sondern auch Kraft geben kann. Sterben als einen Teil des Lebens zu zulassen, kann dem Leben ein größeres Fundament geben.

Der Ambulante Hospizdienst Hessisch Lichtenau sucht dringend neue Mitarbeitende, die zum "Dabeibleiben" bereit sind. Es bedarf der Bereitschaft zu Mitgefühl und Zuwendung im Umgang miteinander. Der Vorbereitungskurs dient dazu, die persönlichen Erfahrungen in der Begegnung mit Tod und Sterben zu reflektieren, Hörbereitschaft und Gesprächsfähigkeit weiterzubilden, um auf die Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen und deren Angehöriger besser eingehen zu können.

Die ehrenamtlich Mitarbeitenden des Hospizdienst treffen sich monatlich zu Gruppenabenden, an denen man sich austauschen und gegenseitig unterstützen kann. Wichtiger Bestandteil der Arbeit sind auch die regelmäßig stattfindenden Supervisionssitzungen. Außerdem gibt es verschiedene Fortbildungsthemen und auch immer wieder Angebote zur Selbstfürsorge – ein wichtiger Bestandteil in der Hospizarbeit, um sich vor dem "Burnout" zu schützen.

Der Kurs ist dreigliedrig und teilt sich in einen Grundkurs, ein Praktikum und einen Vertiefungskurs. In der Hospizarbeit können Sie Ihre individuellen Fähigkeiten einbringen und eigenverantwortlich tätig werden, ohne allein gelassen zu sein. Am Freitag, 17 Januar, findet um 17 Uhr eine Informationsveranstaltung statt, an dem sich Interessierte über Ablauf, Termine und Inhalte des Kurses zum Hospizdienst informieren können.

Kontakt: Ambulanter Hospizdienst Hessisch Lichtenau, Am Mühlenberg 14, 37235 Hessisch Lichtenau, 05602-831799 oder 0172 243 3316, Email hospizdienst@lichtenau-ev.de, Ansprechpartnerin: Petra Lautenbach.

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